Helvetia führt Schweizer Rechtseinheiten zusammen

Stefan Loacker
Stefan Loacker, ehemaliger Helvetia-CEO. (Foto: Helvetia)

Helvetia-CEO Stefan Loacker. (Foto: Helvetia)

St. Gallen – Nach dem Vollzug der Übernahme von Nationale Suisse werden die Schweizer Versicherungseinheiten der Helvetia Gruppe fusioniert. Seit dem 1. Mai 2015 tritt die Gesellschaft im Heimmarkt unter der Marke Helvetia und mit einer vereinheitlichten Produktpalette auf. 100 Stellen werden abgebaut.

Im Oktober 2014 übernahm Helvetia die Nationale Suisse Gruppe. Anfang April 2015 erfolgte die Dekotierung der Namenaktien von Nationale Suisse an der Schweizer Börse. Nun wurden weitere wichtige Schritte in der Zusammenführung der beiden Gesellschaften vollzogen. Die Fusion der Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG und der Schweizerischen National-Versicherungs-Gesellschaft AG wurde von der FINMA bewilligt und per 30. April 2015 im Handelsregister eingetragen.

Auftritt unter einheitlicher Marke Helvetia
Seit dem 1. Mai 2015 erfolgt der Auftritt im Markt unter der einheitlichen Marke Helvetia. Für die Kunden ändert sich nichts. Die Versicherungsverträge von Nationale Suisse werden vollumfänglich von Helvetia übernommen und unverändert weitergeführt. Für Kunden und Vertriebspartner steht eine vereinheitlichte Palette an Versicherungs- und Vorsorgelösungen für Private und Firmen bereit.

Neues Organisationsmodell in Kraft
Ebenfalls per 1. Mai 2015 setzte Helvetia das neue Organisationsmodell für Innen- und Aussendienst in Kraft. Dieses vereinheitlicht die bisher getrennten Führungsstrukturen beider Häuser und schafft damit die Voraussetzungen für kundenorientierte und effiziente Abläufe. Die rund 1’500 Mitarbeitenden von Nationale Suisse in der Schweiz konnten zum Grossteil eine Stelle in der neuen Organisation antreten.

Infolge struktureller Doppelspurigkeiten sei ein «massvoller» Stellenabbau unvermeidlich, heisst es in einer Medienmitteilung. Bei einem aktuellen Personalbestand von rund 3850 Mitarbeitenden in der Schweiz ist mit rund 70 Kündigungen und 30 vorzeitigen Pensionierungen zu rechnen. Für die betroffenen Mitarbeitenden, die entlang des bereits vereinbarten Sozialplans aktiv bei der Stellensuche unterstützt werden, besteht eine Lohngarantie bis Ende 2015. Weitere Redundanzen können über die natürliche Fluktuation abgebaut werden. Seit Oktober 2014 sind per saldo rund 200 Austritte von Mitarbeitenden erfolgt. (Helvetia/mc/pg)

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