Helvetia hat Hybridanleihe über 600 Mio Euro emittiert

Philipp Gmür
Philipp Gmür, CEO Helvetia Gruppe. (Foto: Helvetia)

St.Gallen – Helvetia hat erfolgreich eine nachrangige Hybridanleihe in Höhe von 600 Millionen Euro auf dem EUR-Kapitalmarkt platziert. Die Hybridanleihe dient vor allem der Finanzierung der Übernahme des spanischen Versicherers Caser.

Helvetia Europe, eine luxemburgische Tochter der Helvetia Versicherungsgesellschaft AG in St.Gallen, begab eine nachrangige datierte Hybridanleihe in Höhe von EUR 600 Millionen und erstem optionalen Kündigungstermin 2031. Die Anleihe ist bis zu ihrem ersten optionalen Kündigungstermin mit einem festen Coupon von 2.75 Prozent verzinst.

Die Hybridanleihe schliesst die Finanzierung der Mehrheitsbeteiligung am spanischen Versicherer Caser ab, nachdem Helvetia im Rahmen einer Kapitalerhöhung am 19. Juni 2020 bereits erfolgreich neue Aktien ausgegeben hat.

„Marktdynamik genutzt“
«Trotz eines herausfordernden Marktumfeldes hat Helvetia die aktuelle positive Marktdynamik genutzt, um die angekündigte Finanzierungsstrategie für die Übernahme von Caser umzusetzen», kommentiert Paul Norton, Chief Financial Officer der Helvetia Gruppe. Der Erlös der Hybridanleihe wird hauptsächlich zur Finanzierung der Übernahme von Caser sowie für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden.

Helvetia erwartet, die Übernahme von Caser bis Ende Juni abschliessen zu können. Mit der Übernahme wird das Europa-Geschäft als zweites Standbein weiter gestärkt, das attraktive Nicht-Lebengeschäft deutlich ausgebaut und die Vertriebskraft in Spanien erhöht.

Deutsche Bank, UBS, Credit Suisse, Natixis und Morgan Stanley fungierten bei der Transaktion als Joint Lead Manager. (Helvetia/mc)

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