Helvetia mit starker SST-Quote von 222% und Steigerung der Dividendenkapazität

Philipp Gmür
Philipp Gmür, Group CEO Helvetia. (Foto: Helvetia)

St. Gallen – Helvetia weist für das Geschäftsjahr 2018 eine starke SST-Quote von 222 Prozent aus. Der Schweizer Solvenztest (SST) basiert dabei erstmals auf den neuen Standardmodellen der Finanzmarktaufsicht. Ferner gibt Helvetia zusätzliche Informationen zur Dividendenkapazität. Diese konnte die Gruppe auf CHF 0.6 Mrd. erhöhen.

Helvetia veröffentlicht heute den Bericht über die Finanzlage (BüFl) zum Geschäftsjahr 2018. Die Gruppe weist per 1. Januar 2019 eine starke SST-Quote von 222 Prozent aus. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 10 Prozentpunkte (1. Januar 2018: 212 Prozent). Der gute Geschäftserfolg in 2018 wirkt sich trotz schwacher Aktienmärkte, tieferen Zinsen und höheren Kreditspreads im vergangenen Geschäftsjahr positiv auf die SST-Quote aus. Die Einführung der neuen Standardmodelle und der damit verbundenen Neukalibrierungen per 1. Januar 2019 hat einen wesentlichen Einfluss auf den Anstieg der SST-Quote. Unabhängig von der Methodik zeichnet sich Helvetia weiterhin durch eine starke Kapitalbasis aus.

Beständig solide Kapitalposition
Die regulatorische Solvabilitätsquote liegt innerhalb der von Helvetia angestrebten Zielbandbreite von 180 bis 240 Prozent. Diese hat die Gruppe per 1. Januar 2019 angepasst, um der Einführung der neuen SST-Modelle Rechnung zu tragen (bis Ende 2018: 140 bis 180 Prozent). Die Kapitalausstattung von Helvetia ist unverändert sehr gut und wird durch die Anpassungen nicht negativ beeinflusst. Helvetia erwartet als Folge der neuen Standardmodelle jedoch eine erhöhte Volatilität der SST-Quote und hat daher die Zielbandbreite leicht ausgeweitet.

Dividendenkapazität unterstützt nachhaltige Ausschüttung
Helvetia verbessert weiter ihre Dividendenkapazität. Per 31. Dezember 2018 weist die Gruppe eine ökonomische Dividendenkapazität von CHF 0.6 Mrd. aus, CHF 0.1 Mrd. mehr als per Ende des Vorjahres. Zur Steigerung haben insbesondere höhere statutarische Ergebnisse beigetragen. Mit der gestärkten Dividendenkapazität wird eine nachhaltige Ausschüttung an die Aktionäre gemäss Strategie helvetia 20.20 sichergestellt.

Der Bericht über die Finanzlage sowie der begleitende Foliensatz sind auf der Website von Helvetia unter www.helvetia.com/jahresabschluss abrufbar. Weitere Informationen zur Dividendenkapazität sind in der Analystenpräsentation zum Jahresabschluss 2018 unter demselben Link verfügbar. (Helvetia/mc/ps)

Über die Helvetia Gruppe
Die Helvetia Gruppe ist in 160 Jahren aus verschiedenen schweizerischen und ausländischen Versicherungsunternehmen zu einer erfolgreichen, internationalen Versicherungsgruppe gewachsen. Heute verfügt Helvetia über Niederlassungen im Heimmarkt Schweiz sowie in den im Marktbereich Europa zusammengefassten Ländern Deutschland, Italien, Österreich und Spanien. Ebenso ist Helvetia mit dem Marktbereich Specialty Markets in Frankreich und über ausgewählte Destinationen weltweit präsent. Schliesslich organisiert sie Teile ihrer Investment- und Finanzierungsaktivitäten über Tochter- und Fondsgesellschaften in Luxemburg. Der Hauptsitz der Gruppe befindet sich im schweizerischen St.Gallen.
Helvetia ist im Leben- und im Nicht-Lebengeschäft aktiv; darüber hinaus bietet sie massgeschneiderte Specialty-Lines-Deckungen und Rückversicherungen an. Der Fokus der Geschäftstätigkeit liegt auf Privatkunden sowie auf kleinen und mittleren Unternehmen bis hin zum grösseren Gewerbe. Die Gesellschaft erbringt mit rund 6 600 Mitarbeitenden Dienstleistungen für mehr als 5 Millionen Kunden. Bei einem Geschäftsvolumen von CHF 9.07 Mrd. erzielte Helvetia im Geschäftsjahr 2018 ein IFRS-Ergebnis nach Steuern von CHF 431.0 Mio. Die Namenaktien der Helvetia Holding werden an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange AG unter dem Kürzel HELN gehandelt.

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