Helvetia: Wie sind eigentlich Mietskis versichert?

Skifahren
(Foto: dell - Fotolia.com)

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Basel – Immer mehr Skifans reisten nicht mehr mit den eigenen Brettern in die Skiferien. Sie mieten bequem ihre Skis vor Ort. Doch welche Versicherung kommt bei einem Schaden auf?

Wer im Sportgeschäft eine Saisonmiete für Ski oder Snowboard abschliesst, dem wird oft auch eine Versicherung empfohlen. Eine Skiversicherung deckt die Kosten von Bruch und Diebstahl und kostet in der Regel rund 10 Prozent des Mietpreises. Auch Kunden, die eine Ski- oder Snowboardausrüstung kaufen, wird eine Versicherung nahegelegt.

Hausratversicherung statt teure Spezialversicherung
Bei der Skiversicherung stehen das versicherte Risiko und die Höhe der Prämie in einem ungünstigen Verhältnis für den Kunden: Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Skibruch oder Diebstahl kommt, ist sehr klein, gleichzeitig ist die dafür fällige Prämie relativ hoch. Zudem haben die meisten Schweizer in ihrer Hausratversicherung bereits «einfachen Diebstahl auswärts» versichert, was Handgepäck und Skis oder Snowboard einschliesst. Statt eine Skiversicherung abzuschliessen, lohnt es sich also, kurz einen Blick auf Ihre Hausratsversicherung zu werfen und, falls nicht bereits erfolgt, zusätzlich noch «einfachen Diebstahl auswärts» zu versichern. Damit sind Sie nicht nur gegen den Diebstahl von Ski oder Snowboard, sondern auch von Sportausrüstung, Reisegepäck, Fotoapparat oder ähnlichem versichert. (Allerdings besteht hier, im Gegensatz zur Skiversicherung, ein Selbstbehalt von 200 Fr.) Das ohnehin sehr kleine Risiko des Skibruchs wird bei Mietgeräten von einigen Privathaftpflichtversicherungen gedeckt. Wenn Sie auch das Beschädigungsrisiko Ihrer persönlichen Habseligkeiten absichern möchten, empfiehlt sich eine sogenannte All-Risks-Zusatzversicherung für den gesamten Hausrat. Diese deckt nicht nur Skibruch, sondern sämtliche Beschädigungen ihrer Besitztümer, wie beispielsweise Fahrrad, Armbanduhr oder Kleidung. (Helvetia/mc/hfu)

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