Holdigaz verzeichnet höheren Reingewinn

Erdgas

Vevey – Die Holdigaz SA hat im Geschäftsjahr 2014/2015 einen um 2,5 % geringenen konsolidierten Umsatz 245,6 Mio Franken erzielt. Der gesunkene Gasverbraucht sei hauptsächlich auf die klimatischen Bedingungen zurückzuführen, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Der konsolidierte Reingewinn beträgt 29,3 Mio Franken, as einem Plus von 12,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

An der kommenden GV vom 30. September 2015 können die Aktionäre über eine Dividende von CHF 3.75 (VJ CHF 3.5) abstimmen. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 27.45% des Reingewinns. Zusätzlich soll anlässlich des 10-jährigen Bestehens eine Jubiläumsdividende entrichtet werden. Die Höhe der Jubiläums Dividende wird erst am Tag der GV bekannt gegeben. Nach der Bekanntgabe der ersten Eckdaten wurden die Aktien rege gesucht.

1,52 Mrd KWh Erdgas geliefert
Im Berichtsjahr lieferten die drei Vertriebsgesellschaften der Gruppe, die Compagnie Industrielle et Commerciale du Gaz (Vevey), die Société du Gaz de la Plaine du Rhône (Aigle) und Cosvegaz (Cossonay), über ihre Netze 1,52 Milliarden kWh Erdgas. Dies entspricht einem Absatzrückgang von 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieses Ergebnis sei auf die höheren Durchschnittstemperaturen und die geringere Abnahme einiger industrieller Verbraucher zurückzuführen, so Holdigaz. Aufgrund der Senkung der Gaspreise auf den internationalen Märkten konnte ausserdem der «Energieanteil» des Tarifs per 1. April 2015 um 10 Prozent gesenkt werden.

Der Umsatz der Baugesellschaften – Joseph Diémand (Sanitärtechnik), Brauchli und Taxa (Heizungstechnik) und Roos Ventilation (Lüftungstechnik) – blieb stabil und trug 21,7 Prozent zum Konzernumsatz bei.

Im Berichtsjahr hat die Gruppe ihre Anstrengungen zur Förderung der erneuerbaren Energien verstärkt. Holdigaz erzeugte nicht nur 16,8 Millionen kWh Biogas, dessen Produktion dank Optimierungen am Standort Lavigny gesteigert werden wird, sondern beteiligte sich im Rahmen einer Partnerschaft mit institutionellen Investoren, unter anderem dem Kanton Waadt, insbesondere auch an den geothermischen Tiefenborungen in Lavey (Projekt Agepp). (mc/pg)

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