Hypothekarbank Lenzburg stärkt das Handelsgeschäft

Marianne Wildi,
Marianne Wildi, CEO Hypothekarbank Lenzburg. (Foto: zvg)

Lenzburg – Die Hypothekarbank Lenzburg AG wickelt Börsenaufträge neu über das Handelssystem GLOX ab. Das Kernbankensystem Finstar® wird schrittweise mit der IT-Lösung des Schweizer Finanz-IT-Spezialisten MACD erweitert und so zu einer vollautomatisierten Handelsplattform für in- und ausländische Wertschriften ausgebaut.

Die Hypothekarbank Lenzburg AG setzt für die Abwicklung von Börsenaufträgen über das bankeigene Kernbankensystem Finstar neu auf die Handelsplattform GLOX. Das Handelssystem des Deutschschweizer Finanz-IT-Spezialisten MACD wurde vergangene Woche auf Finstar in Betrieb genommen.

Ab sofort wickelt die Hypothekarbank Lenzburg den Handel mit sämtlichen an der Schweizer Börse Swiss Exchange gehandelten Wertschriften über das vollautomatisierte Handelssystem ab. In den nächsten Monaten werden alle anderen Anlagekategorien – Anlagefonds, weltweite Aktien- und Obligationensegmente und Fremdwährungen – aufgeschaltet und über Finstar handelbar sein. Finstar wird damit zu einer effizienten und leistungsstarken Handelsplattform, die ohne Medienbruch für den Kunden agieren kann.

Anlagekompetenz stärken
«Die Erweiterung von Finstar zu einer vollautomatisierten Handelsplattform steht im Einklang mit dem strategischen Entscheid, dass wir als Universalbank unsere Anlagekompetenz stärken wollen. Das Handelsgeschäft wird bei der Hypothekarbank Lenzburg in Zukunft eine wichtige Rolle spielen und mit dem seit vielen Jahren im täglichen Geschäft zahlreicher Schweizer Banken erprobten GLOX-System sind wir für diese strategische Neuausrichtung bestens gerüstet», sagt Marianne Wildi, CEO der Hypothekarbank Lenzburg.

Bereits im vergangenen Februar hat die Hypothekarbank Lenzburg mitgeteilt, dass Finstar mit der Risikomanagement-Lösung des Westschweizer Unternehmens EdgeLab erweitert wird. Mit der nun geschaffenen Grundlage für den Ausbau zu einem vollautomatisierten Handelssystem für alle Anlagekategorien wird der Leistungsumfang von Finstar im Bereich der Handelsfunktionalitäten zusätzlich erweitert.

Wie die Hypothekarbank Lenzburg im vergangenen Mai zudem publik gemacht hat, testet man derzeit eine offene Schnittstelle, über die weitere Finanzapplikationen zu Finstar hinzugefügt werden können. «All diese Initiativen verfolgen den Zweck, Finstar als eine massgebende Schweizer Banken-Plattform für kleinere und mittelgrosse Banken zu positionieren – nicht nur, aber auch wenn es um den Wertschriftenhandel geht», sagt Marianne Wildi.

«Die Hypothekarbank Lenzburg ist eine sehr innovative Bank und wir sind stolz, dass sie sich für das Handelssystem von MACD entschieden hat. Die Zusammenarbeit mit dem Team der Hypi Lenzburg gestaltete sich ausgezeichnet und die technische Integration von GLOX in Finstar verlief effizient und ohne nennenswerte Probleme. Wir heissen die Hypi Lenzburg herzlich willkommen im GLOX-Netzwerk und freuen uns auf eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit», sagt George Macdonald, CEO von MACD. (Hypothekarbank Lenzburg/mc/ps)

Über die Hypothekarbank Lenzburg AG und Finstar®:
Die Hypothekarbank Lenzburg AG ist eine börsenkotierte Schweizer Universalbank. Rund 260 Mitarbeiter aus 11 Nationen bieten sämtliche Services im Bankgeschäft an. Gegründet wurde die Bank 1868 als Hypothekar- und Leihkasse Lenzburg. Heute betreibt das Geldinstitut 13 Geschäftsstellen im Kanton Aargau und ist damit stark in der Region verankert. Neben dem traditionellen Geschäft setzt die Bank in jüngster Zeit auch stärker auf die Digitalisierung der Tätigkeiten und wird so auch für Kunden und Kundinnen ausserhalb der Region zu einer attraktiven Finanzpartnerin. Das Kernbankensystem Finstar® ist eine Eigenentwicklung der Hypothekarbank Lenzburg, die auch an Drittbanken und andere Unternehmen vertrieben wird. Im Dezember 2016 hat das Schweizer Finanzportal Finews die Hypothekarbank Lenzburg als «digitalste Bank der Schweiz» ausgezeichnet.

Über MACD:
Seit 1996 bietet MACD innovative Lösungen im Bereich Financial IT an. Aus dem Familienunternehmen mit Sitz in Maur (ZH) hat sich eine international tätige Firma mit Geschäftsstellen in England, Deutschland und der Schweiz entwickelt. In Aachen (DE) arbeiten rund 25 hochqualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an Softwarelösungen für den Finanzsektor. Das Angebot reicht von der Softwareentwicklung, Hosting, Beratung und Support bis hin zu massgeschneiderten Lösungen. Im vergangenen Mai hat sich MACD mit dem 1994 gegründeten Schweizer Finanz-IT-Spezialisten OARIS zusammengeschlossen. Nach dem Zusammenschluss beschäftigt das Unternehmen 35 Mitarbeiter.

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