ING Investment Management senkt das Portfoliorisiko

Eric Siegloff
Head of Strategy & Tactical Asset Allocation bei ING IM

Eric Siegloff, Head of Strategy & Tactical Asset Allocation bei ING IM

Den Haag – Aufgrund der zunehmenden geopolitischen Unsicherheiten infolge der Unruhen im Nahen Osten hat das Asset Allocation Team von ING Investment Management (ING IM) die Risiken in seinen Portfolios verringert.

ING IM hat sein Übergewicht bei einer Reihe von Vermögenswerten in gemischten Portfolios reduziert. Betroffen sind Aktien (Rücknahme auf neutral), Rohstoffe (leichte Rücknahme, weiterhin übergewichtet) und Immobilienaktien (neutral). Bei seinen breit angelegten Fixed-Income-Portfolios behält ING IM das Übergewicht in Spread-Produkten wie zum Beispiel High-Yield- und Schwellenländer-Anleihen bei.

Märkte noch nicht spürbar von den Unruhen im Nahen Osten betroffen
Eric Siegloff, Head of Strategy & Tactical Asset Allocation bei ING IM, erläutert: „Obwohl sich die jüngsten Unsicherheiten relativ schwach auf die entwickelten Länder wie die USA, Europa und Japan ausgewirkt haben, hat die Situation die Stimmung an den Finanzmärkten weltweit zweifellos negativ beeinflusst. Durch den Einfluss der sozialen Netzwerke breiten sich geopolitische Risiken eindeutig aus. Bis jetzt sind wichtige Länder und Märkte noch nicht spürbar von den Unruhen im Nahen Osten betroffen. Es muss jedoch nicht erst erwähnt werden, dass die Risiken zugenommen haben, seit nunmehr auch Libyen, das täglich rund 1,7 Millionen Barrel Öl fördert, von den Turbulenzen erfasst wurde.“

Hauptrisiken für die Weltwirtschaft
Neben den Ölpreisen bestehen die Hauptrisiken für die Weltwirtschaft in anhaltend hohen Lebensmittelpreisen, Anzeichen für eine Überhitzung in den Schwellenländern und der Tatsache, dass die Belastungen für die Staatsfinanzen wieder in den Blick rücken könnten, da die politischen Verantwortungsträger in Europa und den USA im März eine Einigung über wichtige fiskalpolitische Fragen erzielen müssen.

Stimmung robust
Trotz dieser Risiken kommt Eric Siegloff zu dem Schluss: „Obwohl wir mit anhaltend hohen Rohstoffpreisen und kurzfristig ungewöhnlich hoher Unsicherheit konfrontiert sind, bleibt die Stimmung in der Weltwirtschaft robust. Wir gehen davon aus, dass dieser Trend sowie die günstige Entwicklung der volkswirtschaftlichen Indikatoren in den USA und Europa in den kommenden Monaten anhalten und dass die Weltwirtschaft besser für Widrigkeiten gerüstet ist als Mitte 2010.“ (com/ing/ah)

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