JPMorgan fürchtet Milliardenkosten wegen Immobilien

Jamie Dimon
JPMorgan-CEO Jamie Dimon.

JPMorgan-CEO Jamie Dimon.

New York – Zweifelhafte Pfändungen von US-Eigenheimen drohen für die Grossbank JPMorgan Chase richtig teuer zu werden. Die Wall-Street-Grösse sieht sich mehr als 10.000 Verfahren von Privatleuten und Behörden gegenüber. Darunter sind auch einige der gefürchteten Sammelklagen, wie die Bank in ihrem Jahresbericht schreibt.

JPMorgan hat für die Rechtsstreitigkeiten bereits eine ungenannte Summe zurückgelegt und fürchtet, dass darüber hinaus weitere Kosten von bis zu 4,5 Milliarden Dollar auflaufen (3,3 Mrd Euro). Eine genauere Schätzung sei derzeit unmöglich, schrieb die Bank und kündigte an, sich auf jeden Fall vehement gegen die Vorwürfe zu wehren.

Auch weitere Kreditinstitute unter Feuer
Seit vergangenem Jahr untersuchen Staatsanwälte im ganzen Land, ob Banken die Häuser säumiger Schuldner ohne ausreichende Prüfung und mit ungültigen Dokumenten zwangsvollstreckt haben. Auch andere grosse Kreditinstitute wie die Bank of America oder Wells Fargo sind unter Feuer geraten. Die Branche stellt sich auf langwierige und teure Verfahren ein. (awp/mc/ps)

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