Julius Bär schliesst Übernahme des IVM-Geschäfts von Merrill Lynch in Indien ab

Boris Collardi
Boris Collardi, zurückgetretener CEO der Julius Bär Gruppe. (Bild: Julius Bär)

Boris Collardi, CEO Julius Bär Gruppe. (Bild: Julius Bär)

Zürich – Die Private-Banking-Gruppe Julius Bär hat die Übernahme des International-Wealth-Management-Geschäfts (IWM) von Merrill Lynch in Indien abgeschlossen. «Die Anfang Februar 2013 begonnene IWM-Integration ist nun formal abgeschlossen und mit ihr die erfolgreiche Übertragung von 18 lokalen Geschäftseinheiten in mehreren Regionen», schreibt Julius Bär in einer Mitteilung.

Die Höhe der in Indien transferierten Vermögen beträgt mehr als CHF 6 Milliarden. Mit diesem jüngsten Schritt habe die gesamten im Rahmen der IWM-Transaktion übertragenen Kundenvermögen den Zielbereich von CHF 57 bis 72 Milliarden erreicht, wenn auch am unteren Ende, so Julius Bär.

Turbulenzen an den Finanzmärkten ohne wesentlichen Einfluss auf Asien-Geschäft
„Die Transaktion ist eine langfristige Investition in unsere Zukunft und markiert einen weiteren Meilenstein im Ausbau unserer erfolgreichen Aktivitäten in Asien. Für unser Geschäft in der Region war 2015 bisher ein gutes Jahr: Wir haben von der deutlich höheren Kundenaktivität profitiert, den anhaltenden Zuflüssen von lokalen Kunden sowie von der Integration und nachfolgenden Restrukturierung des IWM-Geschäfts in Singapur und Hongkong. Auf Grundlage unseres eher vorsichtigen Risiko-Ansatzes wirken sich die jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten nicht wesentlich auf unser Geschäft in Asien aus.“, lässt sich CEO Boris Collardi in der Mitteilung zitieren. (mc/pg)

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