LGT verkauft LGT Bank Deutschland an ABN AMRO-Tochter

Prinz Max von und zu Liechtenstein
Prinz Max von und zu Liechtenstein, CEO LGT Gruppe.

LGT-CEO Prinz Max von und zu Liechtenstein.

Zürich – Der von der LGT Group angekündigte Verkauf des deutschen Vermögensverwaltungsgeschäfts schreitet voran. Wie die niederländische ABN AMRO am Donnerstag mitteilt, habe man durch die deutsche Tochtergesellschaft Delbrück Bethmann Maffei 100% der Anteile an der LGT Bank Deutschland übernommen.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Erwerb stehe unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichts- und Kartellbehörden und werde voraussichtlich bis zum Jahresende 2011 vollzogen, heisst es weiter. Nachdem die deutsche Finanzaufsicht Bafin der liechtensteinischen LGT Group die rote Karte zeigte, verabschiedete man sich dort vom geplanten Geschäft mit wohlhabenden deutschen Kunden. Die Lage wurde neu beurteilt und die LGT kam zum Schluss, dass mit dem Aus des BHF-Bank-Deals im April 2011 eine qualitativ hochstehende Vermögensverwaltung in Deutschland nicht möglich sei. Daraufhin kündigte die LGT an, ihr deutsches Vermögensverwaltungsgeschäft zu verkaufen. (awp/mc/ps)

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