Lloyds steigert operativen Gewinn – Auch unter dem Strich schwarze Zahlen

Antonio Horta-Osorio
Lloyds-CEO Antonio Horta-Osorio.

Lloyds-CEO Antonio Horta-Osorio.

London – Die britische Grossbank Lloyds ist gut in das laufende Jahr gestartet. Der um Sondereffekte und Spartenverkäufe bereinigte operative Gewinn ist dank niedrigerer Kosten, geringerer Kreditrisiken und einem gutem Zinsgeschäft um 22 Prozent auf 1,8 Milliarden Pfund (rund 2,2 Mrd Euro) gestiegen, teilte die Bank am Donnerstag in London mit. Experten hatten mit einem Anstieg in dieser Grössenordnung gerechnet.

Zudem fielen dieses Mal – anders als so oft in den vergangenen Quartalen – keine hohen Kosten für die Verfehlungen der Vergangenheit an. So stand mit 1,16 Milliarden Pfund auch unter dem Strich ein Gewinn. 2013 hatte die Bank vor allem wegen der Strafen für Falschberatung von Kunden den vierten Jahresverlust in Folge verbucht.

Staat hält noch 25% an Lloyds
Lloyds musste in der Finanzkrise mit 20 Milliarden Pfund vom Staat gerettet werden. Dieser hielt im Gegenzug 40 Prozent der Anteile. Dank der guten Entwicklung des Aktienkurses startete die Regierung im vergangenen Jahr mit dem Ausstieg. Inzwischen liegt die Beteiligung des Staates nur noch bei 25 Prozent. (awp/mc/ps)

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