Migros Bank: Bruttogewinn sinkt um 1,8% im Halbjahr

Harald Nedwed

Harald Nedwed, Präsident Migros Bank.

Zürich – Die Migros Bank erwirtschaftete im ersten Semester des laufenden Jahres ein gegenüber der Vorjahresperiode um 1,8% tieferen Bruttogewinn von 156,7 Mio CHF. Das Betriebsergebnis verminderte sich um 3,9% auf 136,9 Mio CHF zu.

Insgesamt habe sich die Geschäftsentwicklung erfreulich präsentiert, teile das Institut am Freitag mit. Der Geschäftsertrag betrug 291 Mio CHF und lag damit um 1,3% unter dem bisherigen Höchstwert aus dem Vorjahr. Der Zinserfolg trug trotz des intensiven Preiswettbewerbs bei den Hypotheken nahezu unverändert 230 Mio CHF (-0,9%) dazu bei. Der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft nahm um 5,5% auf 39 Mio CHF zu. Als Folge marktbedingter Bewertungskorrekturen auf den eigenen Wertschriftenbeständen verminderte sich der Handelserfolg auf 15 Mio von 22 Mio CHF.

«Erfolgreiches Kostenmanagement»
Der Geschäftsaufwand reduzierte sich dank «erfolgreichem Kostenmanagement» um 0,6% auf 135 Mio CHF. Die Cost-Income Ratio verschlechterte sich geringfügig auf 46,2% von 45,9%.  Die Risikosituation der Bank sei ausgesprochen günstig geblieben, heisst es. Rückstellungen und Verluste schlugen netto mit lediglich 1,0 Mio CHF zu Buche.

Hypothekarvolumen nimmt weiter zu
Weiter expanisv präsentiert sich auch bei der Migros Bank das Hypothekargeschäft. So nahm das Hypothekarvolumen im ersten Halbjahr um 2,6% auf 26,8 Mrd CHF zu. Dabei habe man konsequent an der bisher geltenden, vorsichtigen Kreditvergabe- und Risikopolitik festgehalten, bekräftigt die Bank in der Mitteilung. Seit Jahresbeginn wurden drei neue Niederlassungen in Bulle, Lenzburg und Wädenswil eröffnet. Damit verfügt die Migros Bank über 62 Filialen. Ein weiterer Standort soll am 3. November in Burgdorf in Betrieb genommen werden. (awp/mc/ps)

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