Morgan Stanley mit Rekordgewinn 2018 – aber Schlussquartal enttäuscht

James Gorman
James Gorman, CEO Morgan Stanley.

New York – Niedrigere Steuern und florierende Finanzmarktgeschäfte haben der US-Investmentbank Morgan Stanley im vergangenen Jahr glänzende Ergebnisse beschert. Der Überschuss stieg verglichen mit dem Vorjahr um 43 Prozent auf 8,7 Milliarden US-Dollar (7,6 Mrd Euro), wie das Geldhaus am Donnerstag in New York mitteilte. Die Erträge kletterten um sechs Prozent auf 40,1 Milliarden Dollar.

«2018 haben wir Rekorde bei Erlösen und Gewinn erreicht sowie Wachstum in allen Geschäftsbereichen – trotz eines herausfordernden vierten Quartals», sagte Bankchef James Gorman. Zum Jahresende tat sich Morgan Stanley schwer. Die Erträge sanken im Jahresvergleich um rund zehn Prozent auf 8,6 Milliarden Dollar, auch der Gewinn blieb mit 1,5 Milliarden Dollar unter den Erwartungen der Wall Street.

Anleger ernüchtert
Anleger reagierten enttäuscht auf den schwachen Jahresabschluss und liessen die Aktie vorbörslich in einer ersten Reaktion um rund fünf Prozent fallen. Morgan Stanley legte als letzte der grossen US-Banken Quartals- und Jahreszahlen vor. Insgesamt konnten sich die Ergebnisse sehen lassen. Der US-Finanzsektor profitierte im vergangenen Jahr wegen der Steuersenkungen der Trump-Regierung von niedrigeren Abgaben an den Fiskus und auch sonst liefen die Geschäfte der Banken rund. (awp/mc/ps)

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