Munich Re: Weltweite Schäden durch Naturkatastrophen steigen

Munich Re: Weltweite Schäden durch Naturkatastrophen steigen
Golden Gate Bridge in San Francisco im September 2020: Die Sonne vermochte selbst am Mittag nicht mehr durch den Rauch der nahen Waldbrände zu dringen.

München – Die weltweiten Schäden wegen Naturkatastrophen sind im vergangenen Jahr gestiegen. Rund um den Globus haben Stürme, Hochwasser, Erdbeben und andere Katastrophen volkswirtschaftliche Schäden von 210 Milliarden Dollar verursacht. Im Vorjahr waren es 166 Milliarden Dollar gewesen. Das haben die Fachleute des Rückversicherers Munich Re für den am Donnerstag veröffentlichten neuen Naturkatastrophenbericht des Unternehmens errechnet.

Besonders schwer getroffen wurden die USA, wo Hurrikane, Serien schwerer Gewitter und Waldbrände allein 95 Milliarden Dollar anrichteten – sechs der zehn teuersten Naturkatastrophen trafen die Vereinigten Staaten.

Europa kam mit vergleichsweise geringen Schäden von 12 Milliarden Dollar eher glimpflich davon. Für das Erdbeben in Kroatien am 29. Dezember gibt es noch keine Zahlen, doch dürften die Schäden nach Einschätzung der Munich Re eher begrenzt ausgefallen sein, da die Region um das Epizentrum vergleichsweise dünn besiedelt ist. (awp/mc/ps)

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