Pensionskassenindex der CS steigt im zweiten Quartal stark an

Anlage

Zürich – Der Schweizer Pensionskassenindex der Credit Suisse (CS) hat im zweiten Quartal 2014 deutlich zugelegt. Im Berichtsquartal nahm der Index um 3,21 Punkte oder 2,24% zu und lag per Ende Juni bei 147,01 Punkten (Basis Anfang 2000 = 100). Der April habe mit 0,72% und insbesondere der Mai mit 1,28% zum guten Abschneiden beigetragen, teilt die CS am Donnerstag mit. Im Juni habe sich mit 0,23% eine leichte Konsolidierung abgezeichnet.

Verglichen mit dem Vorquartal habe sich der Index nochmals verbessert. Ein noch deutlicher Unterschied zeichnet sich aber gegenüber dem Vorjahresquartal ab, als der Index um 0,98% zurückging.

Die BVG-Mindestverzinsung (aktuell 1,75% p.a.) legte im Berichtsquartal um 0,63 Punkte oder 0,43% auf den Stand von 144,91 Punkte zu (Basis Anfang 2000 = 100). Die Rendite des Pensionskassen Index liegt damit gemäss Mitteilung im zweiten Quartal 2014 um 1,80% über der BVG-Vorgabe.

Annualisierte BVG-Mindestverzinsung bei 2,59%
Die annualisierte Rendite des Pensionskassen-Index (seit 01.01.2000) betrage per Quartalsende 2,69%. Demgegenüber belaufe sich die annualisierte BVG-Mindestverzinsung auf 2,59%, heisst es weiter.

Die Berechnung des CS-Pensionskassen Index basiert auf den erzielten Renditen von schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen (vor Abzug der Verwaltungskosten), deren Vermögenswerte bei der Credit Suisse im Rahmen eines Global Custody verwahrt werden. Die Vermögensverwaltung bzw. Beratung hingegen erfolgt durch die Pensionskassen selber oder durch Dritte. Auf die Performance der jeweiligen Vorsorgeeinrichtungen hat die Credit Suisse in der Rolle als Global Custodian keinen Einfluss. (awp/mc/ps)

 

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