Pictet: Stehen nicht im Visier der US-Justiz

Nicolas Pictet

Pictet-Teilhaber Nicolas Pictet.

Genf – Die Genfer Privatbank Pictet reagiert mit einer Stellungnahme auf Berichte in der Sonntagspresse, wonach das Institut ins Visier der US-Justiz geraten sein soll. Pictet hält darin fest, das gegen die Bank keine Klage der US-Behörden wegen Verstoss gegen US-Gesetze vorliegt. «Wir weisen alle Anschuldigungen, dass Pictet im Visier der amerikanischen Justiz ist, entschieden ab», heisst es in der Mitteilung vom Sonntag weiter.

Seit Inkraftsetzung des Qualified Intermediary Agreement (QI) über die von Kunden mit amerikanischen Titeln bereitzustellende Dokumentation habe sich Pictet immer strikt an diese Vorschriften gehalten, schreibt die Bank. Zudem entwickle Pictet mit der Tochter Pictet North America Advisors AG den Markt für Kunden mit US-Wohnsitz aktiv vor Ort. Es sei daher umso wichtiger, die US-Steuergesetze strikt einzuhalten.

Bei den in der «Sonntagszeitung» und dem «Le Matin Dimanche» erwähnten Angelegenheiten handle es sich um ein Amtshilfegesuch seitens der US-Behörden vom September 2010, so die Mitteilung. Pictet habe im November 2010 den US-Behörden über die eidgenössische Steuerverwaltung alle in diesem Zusammenhang angeforderten Unterlagen zugestellt. Seither seien keine Anfragen um Auskunft eingegangen, weder von Schweizer noch von US-Seite. (awp/mc/ps)

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