Plastikgeld-Boom füllt Kreditkarten-Anbietern die Kasse

Ajay Banga
Ajay Banga, CEO und President Mastercard. (Foto: Mastercard)

Ajay Banga, CEO und President von Mastercard. (Foto: Mastercard)

Purchase – Die Lust aufs Zahlen mit der Kreditkarte füllt den Kreditkartenanbietern die Kasse. Der Gewinn von Mastercard stieg im ersten Quartal verglichen zum Vorjahreszeitraum um 12 Prozent auf 766 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Mittwoch am Sitz in Purchase mitteilte.

Hintergrund sind steigende Zahlungen. Insgesamt flossen 947 Milliarden Dollar über die Mastercard-Systeme, ein Zuwachs von 12 Prozent. Besonders die grenzüberschreitenden Transaktionen legten zu. Mastercard kassiert jedes Mal Gebühren. Der Gesamtumsatz zu Jahresbeginn um 8 Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar. Bereits der Rivale American Express hatte von einem florierenden Geschäft berichtet.

Visa-Nutzer geben sich spendierfreudig
Auch bei den Kunden der weltgrössten Kreditkarten-Firma Visa sitzt das Geld weiter locker. Im zweiten Geschäftsquartal von Januar bis März stiegen die Zahlungen um 9 Prozent auf 1,0 Billion Dollar an. Besonders der Einkauf über die Grenzen hinweg legte zu. Der Konzern verdiente unter dem Strich 1,3 Milliarden Dollar. Mit seinen Geschäftszahlen übertraf Visa die Erwartungen der Analysten. Nachbörslich stieg die Aktie um 2 Prozent.

Anders als American Express sind Visa und Mastercard nur für die Abwicklung der Zahlungen zuständig, sie vergeben selbst keine Kredite. Das machen die Partner, zumeist Banken. (awp/mc/upd/pg)

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