RBS streicht im Investmentbanking 5’500 Jobs

Stephen Hester

RBS-CEO Stephen Hester.

London – Die grösstenteils verstaatlichte britische Grossbank Royal Bank of Scotland (RBS) setzt im Investmentbanking wie erwartet die Axt an. Vor allem das Geschäft mit Aktien sowie mit Übernahmen solle entweder verkauft oder geschlossen werden, teilte die Bank am Donnerstag in London mit. Es gebe Gespräche mit einer Reihe von möglichen Käufern. In beiden Bereichen waren zuletzt Verluste angefallen.

Die RBS kündigte zudem den Abbau von weiteren 3.500 Stellen an. Zudem sind in der Sparte in der zweiten Jahreshälfte 2011 bereits 2.000 Arbeitsplätze weggefallen. Ende September beschäftigte die Bank 150.000 Menschen. Der Stellenabbau fällt damit geringer aus als von einigen Experten erwartet. Die «Financial Times» hatte Anfang Januar berichtet, dass bei der RBS bis zu 10.000 Arbeitsplätze auf der Kippe stünden und das Geschäft mit Aktien eingedampft werden solle. (awp/mc/ps)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.