Santander verdient weniger als erwartet

Alfredo Sáenz

Alfredo Sáenz, CEO der Banco Santander.

Madrid – Kosten für Rechtsstreitigkeiten in Grossbritannien haben die spanische Grossbank Santander im zweiten Quartal stark belastet. Zwischen April und Ende Juni beschleunigte sich der Gewinnrückgang des ersten Quartals. In den ersten sechs Monaten sei der Überschuss um 21 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro gefallen, teilte die Bank in Madrid mit.

Dabei drückten Rückstellungen für mögliche Schadenszahlungen in Grossbritannien das Ergebnis um 620 Millionen Euro. Ohne diese wäre der Gewinn um 7,3 Prozent auf 4,12 Milliarden Euro gesunken. Experten hatten mit einem Überschuss von 4,15 Milliarden Euro gerechnet.

Erträge legen auf 22,1 Mrd. Franken zu
Zulegen konnten die Spanier dagegen bei den Erträgen – diese legten um sechs Prozent auf 22,1 Milliarden Euro zu. Hier profitierte die spanische Bank von ihrer weltweiten Präsenz. So konnten die Schwäche in Europa durch ein boomendes Geschäft in Lateinamerika und die Erholung in den USA ausgeglichen werden. (awp/mc/pg)

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