Schwyzer Kantonalbank steigert Halbjahresgewinn um vier Prozent

Peter Hilfiker,
Peter Hilfiker, Vorsitzender der Geschäftsleitung Schwyzer Kantonalbank. (Foto: SZKB)

Peter Hilfiker, Vorsitzender der Geschäftsleitung Schwyzer Kantonalbank. (Foto: SZKB)

Schwyz – Die Schwyzer Kantonalbank (SZKB) hat den Gewinn im ersten Halbjahr um 4.0% auf CHF 33.3 Mio. gesteigert. Dank eines soliden Kerngeschäfts, tiefen Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verlusten sowie eines gesteigerten Übrigen ordentlichen Erfolges nahm der operative Gewinn (Zwischenergebnis) zu. Die Bilanzsumme stieg um 1.2% auf CHF 14.5 Mrd. an. Das Eigenkapital konnte um 1.1% auf «komfortable» CHF 1‘460.0 Mio. verstärkt werden, heisst es in einer Mitteilung der SZKB vom Donnerstag.

Die Hauptertragsquelle der SZKB, der Erfolg aus dem Zinsengeschäft, nahm gegenüber dem 1. Semester 2013 um CHF 0.5 Mio. (0.6%) auf 86.5 Mio. zu. Durch die Geschäftsvolumenzunahme konnte die anhaltende Zinsmargenerosion kompensiert werden. Verursacht durch die historisch tiefen Geld- und Kapitalmarktzinssätze stand insbesondere die Marge der Passivzinsprodukte unter Druck. Die Kundenausleihungen konnten unterstützt durch das gute wirtschaftliche Umfeld und unter Einhaltung der Risikoparameter um beachtliche CHF 222.3 Mio. (1.9%) auf 12’057.3 Mio. gesteigert werden. Mit dem Wachstum bei den Kundengeldern von CHF 162.7 Mio. (1.6%) auf 10’326.0 Mio. wird das hohe Vertrauen der Kunden in die SZKB einmal mehr unter Beweis gestellt.

Durch höheres Depotvolumen positiv beeinflusstes Kommissionsgeschäft
Die insgesamt freundliche Stimmung an den Aktienmärkten und die steigenden Depotbestände wirkten sich positiv auf das Kommissionsgeschäft aus. Daraus resultierend legte der Kommissionserfolg um CHF 0.3 Mio. (1.6%) auf 16.4 Mio. zu, obwohl die Kommissionsmarge geringfügig zurückging.

Höheres Ergebnis im Handelsgeschäft und beim Übrigen ordentlichen Erfolg
Der Handelserfolg wuchs dank des erfreulichen Wertschriften- und Devisenergebnisses um markante CHF 1.1 Mio. (32.2%) auf 4.6 Mio. Der im laufenden Jahr durch die Veräusserung von Finanzanlagen geprägte Übrige ordentliche Erfolg verbesserte sich deutlich um CHF 6.3 Mio. auf 7.3 Mio.

Kosten in Relation zum Ertrag weiterhin tief
Aufgrund des im Vergleich zum 1. Halbjahr 2013 leicht höheren Personalbestandes stieg der Personalaufwand um CHF 0.4 Mio. (1.3%) auf 34.0 Mio. Die regulatorischen Neuerungen, die Strategieumsetzung und der technologische Wandel liessen die Projektaufwände ansteigen. Dank eines konsequenten Kostenmanagements verzeichnete der Sachaufwand jedoch nur eine marginale Zunahme um CHF 0.1 Mio. (0.8%) auf 16.5 Mio. Folglich erhöhte sich der Geschäftsaufwand um 1.1% auf CHF 50.6 Mio. Der höhere Bruttoertrag von CHF 114.7 Mio. und der nur leicht gestiegene Geschäftsaufwand führten zu einer Erhöhung des Bruttogewinns um CHF 7.6 Mio. (13.4%) auf 64.1 Mio. Das Cost/Income-Ratio II (Geschäftsaufwand und Abschreibungen auf dem Anlagevermögen zu Bruttoertrag) verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr von 50.2% auf im Quervergleich sehr gute 47.6% (Cost/Income-Ratio I 44.1%). Medienmitteilung

Starke Eigenmittelausstattung
Nach der Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisiken und inkl. Halbjahresgewinn erreichte das Eigenkapital eine Höhe von CHF 1’460.0 Mio. Mit einer risikogewichteten Kapitalquote von 19.4% gehört die SZKB zu den bestkapitalisierten Banken.

Gesamtjahr: Gewinn auf Vorjahreshöhe erwartet
Die SZKB erwartet im laufenden Jahr einen Bruttogewinn und operativen Gewinn im Rahmen des Vorjahres. (SZKB/mc/ps)

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