State Street: Anlegervertrauen in Europa leicht gestiegen

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(Foto: Dreaming Andy - Fotolia.com)

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Zürich – State Street Global Exchange hat die Ergebnisse des State Street Investor Confidence Index (ICI) für Mai 2016 veröffentlicht: Der Global ICI sank gegenüber dem revidierten Wert vom April um 2,0 Punkte auf 106,6, was vor allem am Rückgang des North American ICI von 114 auf 109 Punkte lag. Dagegen legte der Asian ICI um 4,1 Punkte auf 112,1 zu und auch der European ICI stieg leicht an – von 95,4 auf 96,8 Punkte.

„Die schwache Entwicklung der Unternehmensgewinne in den Vereinigten Staaten, erneute Hinweise auf eine Straffung der Geldpolitik durch die US-Notenbank Fed sowie die Unsicherheit in Verbindung mit den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA führten in Nordamerika und weltweit zu einem erneuten Rückgang des Anlegervertrauens im Mai“, kommentierte Jessica Donohue, Executive Vice President und Chief Innovation Officer von State Street Global Exchange.

„Interessante Entwicklung“
„Die regionale Aufschlüsselung unseres Index zeigt mit dem Anstieg des Anlegervertrauens sowohl in Asien als auch in Europa in diesem Monat eine interessante Entwicklung“, kommentierte Ken Froot. „Zwar wird das Wirtschaftswachstum Chinas durch wirtschaftspolitische Massnahmen angetrieben, doch könnten Ängste vor einer Abwertung des chinesischen Yuan zusammen mit dem hohen Verschuldungsgrad die Anleger nachdenklich stimmen. In Europa sind die Anleger nach wie vor risikoavers, da sie an der Wirksamkeit der Wirtschaftspolitik zweifeln und gespannt das Ergebnis des Referendums in Grossbritannien abwarten.“

Über den State Street Investor Confidence Index
Der ICI wurde von Kenneth Froot und Paul O’Connell von State Street Associates, dem Forschungs- und Beratungsgeschäft von State Street Global Exchange, entwickelt. Der Index misst das Anlegervertrauen bzw. die Risikobereitschaft der Investoren auf quantitativer Basis, indem er das tatsächliche Kauf- und Verkaufsverhalten institutioneller Investoren analysiert. Der ICI bestimmt Änderungen in der Risikobereitschaft von Anlegern genau: Je grösser der Portfolioanteil von Aktien, desto grösser ist die Risikobereitschaft oder das Vertrauen der Anleger. Ein Stand von 100 gilt als neutral. Bei diesem Wert halten sich Aufstockung und Abbau langfristiger Risikopositionen die Waage. Im Unterschied zu umfragebasierten Barometern beruht der Index auf tatsächlich erfolgten Transaktionen institutioneller Investoren und nicht auf deren Meinungen. (mc/pg)

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