Swiss Life 2012: BVG-Prämieneinnahmen steigen um 1%

Bruno Pfister
Bruno Pfister, designierter VR-Präsident Credit Suisse Asset Management (Schweiz) AG. (Copyright: Swiss Life Holding)

Bruno Pfister, CEO Swiss Life Holding. (Copyright: Swiss Life )

Zürich – Der Lebensversicherer Swiss Life hat im vergangenen Jahr die Prämieneinnahmen im BVG-Geschäft gesteigert und trotz schwierigem Umfeld an den Finanzmärkten eine hohe Anlagerendite erzielt. Die Rückstellungen für die Versicherten seien nochmals deutlich erhöht worden, teilte die Gruppe am Montag mit.

Die Prämieneinnahmen sind 2012 in der Kollektivversicherung gegenüber dem Vorjahr um 1% auf 6,52 Mrd CHF gewachsen. Dies gelang trotz tieferer Risiko- und Kostenprämien, währendem die gute Entwicklung des Neugeschäfts stützte. Die Anzahl der Versicherten stieg um gut 6’000 auf 568’716 Personen per Ende 2012.

Insgesamt zählt die Swiss Life in der beruflichen Vorsorge über 38’000 Schweizer Unternehmen zu ihren Kunden, wobei die Vollversicherung bei den KMU laut Swiss Life sich immer noch einer grosser Nachfrage erfreut. «Die umfassende Versicherungsdeckung einer Vollversicherungslösung war bei den Schweizer KMU auch im Jahr 2012 sehr beliebt», wird Hans-Jakob Stahel, Leiter Unternehmenskunden, in der Mitteilung zitiert. «Die Unternehmer können im Wissen, dass die Vorsorgegelder ihrer Mitarbeitenden jederzeit sicher sind, voll auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.»

Zusätzliche Rückstellungen
Mit der Bildung von zusätzlichen versicherungstechnischen Rückstellungen sei die zukünftige Zinsbelastung weiter gesenkt worden, heisst es weiter. Insgesamt gebe es nun 50,4 Mrd CHF versicherungstechnische Rückstellungen in der Bilanz.

Die Verwaltungskosten im BVG-Geschäft hat die Swiss Life im letzten Jahr weiter gesenkt, und zwar um 4,4%. Zudem seien 93,3% (VJ 92%) aller Erträge den Versicherten zugute gekommen, womit die gesetzlichen Mindestanforderungen erneut deutlich übertroffen worden seien. Die Risikoprämien senkte Swiss Life für ihre Kunden für 2012 um 10%.

Weiter habe man in einem äusserst anspruchsvollen Marktumfeld wiederum ein «hervorragendes» Anlageergebnis erzielt, wie es heisst. Die Performance betrug 2012 zu Marktwerten 7,66% brutto, die Rendite zu Buchwerten 4,67% netto. Die Gesamtverzinsung der Altersguthaben im Überobligatorium lag bei 2,2%, im Obligatorium bei 1,7%.

Strategie zahlt sich aus
Die Vollsortimenterstrategie in der zweiten Säule habe sich auch im 2012 für die Swiss Life bewährt, so die Mitteilung. Nebst der regen Nachfrage nach teilautonomen Lösungen, mit denen die Kunden im Vergleich zur klassischen Vollversicherung von höheren Renditechancen profitieren, hätten auch die Pensionskassenspezialisten von Swiss Life Pension Services neue Mandate im Bereich der Beratung von grossen autonomen Pensionskassen hinzugewonnen.

Derweil haben die Mitglieder der Verwaltungskommissionen der angeschlossenen Unternehmen den Stiftungsrat der BVG-Sammelstiftung Swiss Life für die nächsten vier Jahre gewählt. Wie schon vor vier Jahren habe Swiss Life die Stiftungsratswahl auf elektronischem Weg durchgeführt; zusätzlich bestand die Möglichkeit einer schriftlichen Stimmabgabe zu Handen des beauftragten Notars. (awp/mc/ps)

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