Swiss Life steigert BVG-Prämieneinnahmen um 6,1%

Ivo Furrer

Ivo Furrer, CEO von Swiss Life Schweiz.

Zürich – Der Lebensversicherungskonzern Swiss Life ist mit der beruflichen Vorsorge (BVG) im Rechnungsjahr 2011 weiter gewachsen und hat ein höheres Betriebsergebnis erzielt. Die Prämieneinnahmen im BVG-Geschäft stiegen im Berichtsjahr um 6,1% auf 6,45 Mrd CHF; das Betriebsergebnis nahm um knapp 30% auf 214 Mio zu. Gleichzeitig konnte der Verwaltungsaufwand um 3% gesenkt werden.

Den Versicherten wurden 92% aller Erträge ausgeschüttet, teilt Swiss Life mit. Damit seien die gesetzlichen Anforderungen wiederum deutlich übertroffen worden. Der Anstieg der Prämieneinnahmen wird in der Mitteilung auf das «sehr gute Neugeschäft» sowie die Übernahme des BVG-Geschäftes der Nationale Suisse per Anfang Januar des Berichtsjahres zurückgeführt. «Das gute Neugeschäft und das damit verbundene Prämienwachstum stärken unsere Position als Referenz in der beruflichen Vorsorge», wird Ivo Furrer, CEO Schweiz, in der Mitteilung zitiert.

«Sehr gutes» Anlageergebnis
Im Berichtsjahr wurde zudem ein Anlageergebnis erzielt, das «in einem äusserst anspruchsvollen Marktumfeld» als «sehr gut» bezeichnet wird. Die Performance zu Marktwerten betrug laut Mitteilung 8,20% brutto; die Rendite zu Buchwerten 3,52% netto. Die Gesamtverzinsung der Altersguthaben im Überobligatorium sei wie schon im Vorjahr bei 2,4% und im Obligatorium bei 2,0% gelegen, so die Mitteilung weiter.

Swiss Life zählte in der zweiten Säule per Ende 2011 rund 562’000 Versicherte aus über 38’000 Unternehmen. (awp/mc/pg)

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