Syngenta wählt laut Bloomberg Banken für Börsengang aus

Erik Fyrwald
Syngenta-CEO Erik Fyrwald. (Foto: Syngenta)

Basel – Der Basler Agrochemiekonzern Syngenta treibt seine Pläne für eine Börsenkotierung in China voran. Das in chinesischem Besitz stehende Unternehmen habe bereits die Banken für seinen Börsengang in Schanghai ausgewählt, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Mit dem Gang an die Schanghaier Technologiebörse Star Market, der noch im laufenden Jahr erfolgen könnte, könnte Syngenta mit bis zu 60 Milliarden Dollar bewertet werden, so Bloomberg. Zu den Beratern für das «Initial Public Offering» (IPO) zählen laut dem Artikel die China International Capital Corporation (CICC) sowie Citic Securities. Ein Syngenta-Sprecher wollte am Freitag gegenüber der AWP keine Stellungnahme zu dem Medienbericht abgeben.

Bereits am vergangenen Wochenende hatte Syngenta-CEO Erik Fyrwald gegenüber deutschen Medien die Hoffnung ausgedrückt, dass der Börsengang bereits bis Ende des laufenden Jahres erfolgen könne. Offiziell hatte der Konzern den Schritt für Mitte 2022 angepeilt.

Verkauf an Chemchina vor vier Jahren
Syngenta war 2017 für 43 Milliarden Dollar von Chemchina verkauft worden und damals von der Schweizer Börse genommen worden. Die Gruppe ist seit dem Zusammenschluss mit anderen Einheiten von Chemchina, namentlich der israelischen Adama und den Agrargeschäften von Sinochem, deutlich grösser geworden. Im ersten Quartal 2021 hatte das Unternehmen einen Umsatzanstieg um 20 Prozent auf 7,1 Milliarden Dollar vermeldet. (awp/mc/pg)

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