UBP: Konzerngewinn sinkt um 8% auf 198 Mio CHF

Guy de Picciotto
Guy de Picciotto, Präsident des Exekutivkomitees Union Bancaire Privée (UBP)

Guy de Picciotto, Präsident des Exekutivkomitees Union Bancaire Privée.

Genf – Die Union Bancaire Privée (UBP) hat im Geschäftsjahr 2011 einen Konzerngewinn von 198 Mio CHF erzielt, was einem Rückgang um 8% entspricht. Nach Abzug der Kosten im Zusammenhang mit der Integration von ABN Amro Bank Schweiz liege der Reingewinn bei 176 Mio CHF, teilte die Bank am Mittwoch mit. Für die Zukunft des Private Bankings zeigt sich die Bank zuversichtlich.

Der Gesamterfolg aus der Geschäftstätigkeit lag mit 763 Mio CHF (VJ 766 Mio) knapp auf Vorjahreshöhe. Auch die Zinsmarge habe mit 163 Mio CHF praktisch keine Veränderung verzeichnet (VJ 162 Mio). Das Handelsgeschäft trug 163 Mio CHF zum Erfolg bei. Unter Berücksichtigung der Akquisitionskosten lag der Betriebsaufwand bei konstantem Konsolidierungskreis bei 508 Mio CHF. Das konsolidierte Kosten-Ertrags-Verhältnis stand bei 66,6%.

Kundengelder in der Höhe von 72 Mrd Franken
Per Ende Dezember 2011 betreute UBP Kundengelder in der Höhe von 72 Mrd CHF, was einer Zunahme von rund 11% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Entwicklung sei mehrheitlich auf die Integration zurückzuführen, so die Bank.

Die Bilanzsumme lag per Stichtag bei 18 Mrd CHF und die Eigenkapitalrendite bei 10,6%. Alles in allem sei die Bilanz stabil geblieben und zeichne sich durch einen hohen Barbestand aus, so das Institut weiter. Das Tier-1-Ratio lag bei 22,1%.

Weitere Investitionen in Private Banking Sparte
Nach der Umwandlung des Geschäftsmodells im Jahr 2010 würden mit der Übernahme von ABN Amro Switzerland und der Bildung von Schwellenmarkt-Teams die Investitionen in die Private Banking Sparte fortgesetzt, heisst es weiter. (awp/mc/pg)

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