UBS: Finma und britische FSA starten Untersuchung

Patrick Raaflaub

Finma-Direktor Patrick Raaflaub.

Zürich – Nach den Handelsverlusten der UBS in Milliardenhöhe hat die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma gemeinsam mit der britischen Finanzmarktaufsicht Financial Services Authority (FSA) eine Untersuchung eingeleitet. Mit der Untersuchung werde ein aussenstehendes Unternehmen beauftragt, das komplett unabhängig von der UBS sei, teilte die Finma am Freitagabend mit.

Ziel der Untersuchung sei es, die genauen Umstände der nicht autorisierten Handelsaktivitäten abzuklären und allfällige Fehler in den internen Kontrollsystemen der UBS aufzudecken, die erlaubt hätten, dass diese Aktivitäten unentdeckt geblieben seien.

Kontrollmechanismen unter der Lupe

Zudem gebe es eine Überprüfung der grundsätzlichen Kontrollmechanismen der UBS, um nicht autorisierte oder kriminelle Aktivitäten in der Investment Bank zu verhindern. Die Finma könne zurzeit noch keine Auskunft geben, bis wann diese umfassende Untersuchung abgeschlossen sein werde, heisst es weiter. (awp/mc/ps)

Financial Services Authority (FSA)

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