UBS und CS halten Milliarden an Steuerverlustvorträgen

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Zürich – Nach dem Ausfall der Nationalbank als Steuerzahlerin rücken die Grossbanken in den Fokus. Sowohl bei der UBS als auch bei der Credit Suisse herrscht auf absehbare Zeit steuerliche Ebbe, wie die Handelszeitung berichtet.

Die beiden Finanzmultis halten in ihren Bilanzen riesige Verlustvorträge, die sie steuermässig gegen zukünftige Gewinne verrechnen können. Bei der CS waren es per Ende September des letzten Jahres 5,9 Milliarden Franken an sogenannten Deferred Tax Assets, bei der UBS 8,2 Milliarden. Im Unterschied zur CS sind die Steuerverlustvorträge bei der UBS zuletzt leicht gestiegen, dies weil die Bank zwischenzeitlich wieder Verluste gemacht hatte. Die CS zahlte weltweit seit 2010 rund 4 Milliarden Franken Steuern, die UBS nur 1,5 Milliarden.

In der Schweiz und in Zürich, wo beide Institute ihren Hauptsitz haben, sind es viel weniger. Die CS liefert derzeit laut eigenen Angaben rund 100 Millionen Franken jährlich ab, die UBS praktisch nichts. (ots/mc/pg)

 

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