UBS verkauft Vermögensverwaltungs-Geschäft AFS

Sergio Ermotti
UBS-CEO Sergio Ermotti. (Foto: UBS)

UBS-CEO Sergio Ermotti. (Foto: UBS)

Zürich – Die Grossbank UBS stösst die Geschäftssparte Alternative Fund Services (AFS) ab. Käufer ist der Asset-Servicing-Anbieter MUFG Investor Services, der zur japanischen Bank Mitsubishi UFJ Financial Group gehört. Eine entsprechende Vereinbarung sei getroffen worden, teilten beide Unternehmen am Donnerstagabend mit. Ein Kaufpreis wird in der Mitteilung nicht genannt. Die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei schreibt online indes von rund 30 Mrd Yen, was etwa 220 Mio CHF entsprechen würde. Die UBS mochte den Medienbericht auf Anfrage von AWP weder bestätigten noch kommentieren.

Der Abschluss der Transaktion werde für das vierte Quartal 2015 erwartet und stehe unter Vorbehalt aller aufsichtsrechtlichen Genehmigungen und der Erfüllung aller sonstigen üblichen Abschlussbedingungen, hiess es in der Unternehmensmitteilung weiter.

AFS gehört zur Division Global Asset Management der UBS. Divisionsleiter Ulrich Körner wird in der Mitteilung mit folgenden Worten zitiert: „Wir konzentrieren uns voll und ganz auf die Umsetzung unserer Strategie, mit dem klaren Ziel, für Kunden erstklassige Investment-Management-Kompetenzen bereitzustellen. Vor diesem Hintergrund und auch weil der Trend in der Fondsverwaltung zunehmend in Richtung grössere Anbieter geht, kamen wir zum Schluss, dass die künftige Entwicklung und Kundenbetreuung von AFS am besten gesichert ist, wenn sie Teil einer globalen Organisation wird, die Asset Servicing als strategischen Fokus sieht.“

AFS verfügt den Angaben zufolge über Teams auf den Cayman-Inseln, in Kanada, Hongkong, Irland, Jersey, Singapur, Grossbritannien und in den USA. (awp/mc/ps)

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