US-Einlagensicherung verklagt Schweizer Banken UBS und CS

US-Justiz

New York / Washington – Die US-Einlagensicherung FDIC verklagt 16 Geldhäuser weltweit wegen Manipulation des Interbanken-Zinssatzes Libor. Das Verhalten der Institute habe bei 38 inzwischen abgewickelten Banken für Verluste gesorgt, teilte die Federal Deposit Insurance Corp (FDIC) am Freitag mit.

Der in New York eingereichten Klage waren eine ganze Reihe anderer vorausgegangen, mit der Banken für den internationalen Skandal zur Rechenschaft gezogen werden sollen. Mehrere Institute haben nach Ermittlungen in den USA und Europa milliardenschwere Geldbussen gezahlt.

Vertragsbruch vorgeworfen
Zu den nun von der FDIC des Vertragsbruchs beschuldigten Instituten gehören UBS, Credit Suisse, die Deutschen Bank, Barclays, Bank of America, Citigroup, HSBC Holdings, JPMorgan Chase, Royal Bank of Scotland, Rabobank, Lloyds, Societe Generale, Norinchukin Bank, Royal Bank of Canada und Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ und die WestLB. Die Banken lehnten eine Stellungnahme ab oder waren zunächst nicht zu erreichen.

Von dem Referenzsatz Libor hängen weltweit Finanzgeschäfte im Volumen von mehreren Hundert Billionen Dollar ab. (awp/mc/ps)

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