US-Notenbank/Fisher: Kein Grund für Fortführung der Anleihekäufe

Richard Fisher

Richard Fisher, Präsident der regionalen Notenbank von Dallas.

New York – Der Präsident der regionalen Notenbank von Dallas hat sich für ein Ende der milliardenschweren Anleihekäufe der US-Notenbank ausgesprochen. «Es gibt keinen Grund, die Käufe Ende Oktober nicht zu beenden», sagte Richard Fisher am Montag dem Fernsehsender CNBC. Die Märkte erwarteten bisher, dass die Fed auf der Sitzung am 28. und 29. Oktober das Ende der Käufe beschliessen wird. Allerdings hatten zuletzt die weltweite Konjunkturschwäche, der starke Dollar und die Finanzmarktturbulenzen Zweifel an diesem Termin genährt.

«Die Lage der US-Wirtschaft bessert sich», sagte Fisher. Die jüngsten Marktturbulenzen hätten an dem Ausblick nichts geändert. Die wirtschaftliche Lage in Europa unterscheide sich sehr von der Situation in den USA. Zuletzt hatten einige Vertreter der US-Notenbank vor einer Belastung der US-Wirtschaft durch die Schwäche in Europa gewarnt. James Bullard, Chef der regionalen Notenbank von St. Louis, hatte in der vergangenen Woche sogar eine Verschiebung des Endes der Anleihekäufe ins Gespräch gebracht.

Mit Blick auf den Ebola-Virus warnte Fisher vor eine Überreaktion der Medien. Der Ebola-Fall in Texas dürfte keine merklichen Auswirkungen auf die Wirtschaft haben. (awp/mc/ps)

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