Valartis hat im ersten Halbjahr erwartungsgemäss wieder Gewinn gemacht

Gustav Stenbolt
Valartis-CEO Gustav Stenbolt. (Foto: zvg)

Freiburg – Die Valartis-Gruppe hat nach dem verlustreichen Corona-Jahr 2020 im ersten Halbjahr 2021 wie vorab angekündigt wieder einen Gewinn erzielt. Einen konkreten Ausblick auf das Gesamtjahr 2021 gibt die Bank derweil nicht.

Der Geschäftsertrag stieg im ersten Halbjahr 2021 um 20 Prozent auf 6,0 Millionen Franken, während der Betriebsgewinn (EBITDA) bei 1,3 Millionen lag, wie die in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Immobilienprojektmanagement und Beteiligungen tätige Gesellschaft am Donnerstag mitteilte.

Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von 4,8 Millionen Franken, nach einem Verlust von 6,1 Millionen im Vorjahr. Überraschend kam dies nicht, da die Bank bereits Anfang August ein Ergebnis zwischen 4 und 5 Millionen angekündigt hatte.

Positiv beeinflusst sei das Nettoergebnis auch durch Währungseffekte auf die als Finanzinvestition gehaltene Immobilie und auf das Investitionsportfolio. Im Vorjahr hatte Valartis dagegen noch stark darunter gelitten, dass der Rubel gegenüber dem Franken deutlich an Wert verloren hatte.

Einen konkreten Ausblick auf das Gesamtjahr 2021 gibt Valartis derweil nicht. Der Fokus für die Fronteinheiten ‹Private Equity›, ‹Real Estate Project Management› und ‹Financial Services› liege allerdings weiterhin auf der Entwicklung neuer profitabler Aktivitäten wie der Unterstützung von kommerziellen Immobilientransaktionen. (awp/mc/ps)

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