Visa macht bessere Geschäfte als erwartet

Charlie Scharf
Charlie Scharf, ehemaliger CEO Visa Inc.

Visa -CEO Charlie Scharf.

Foster City – Der Kreditkarten-Anbieter Visa verdient weiter gut an der Kauflaune der Verbraucher. Im vierten Geschäftsquartal von Juli bis September legten die Erträge um neun Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 3,2 Milliarden Dollar zu, wie der Mastercard-Rivale am Mittwoch mitteilte.

Analysten hatten mit weniger Zuwachs gerechnet. Unter dem Strich sank der Gewinn zwar um zehn Prozent zum auf 1,1 Milliarden US-Dollar. Der Rückgang fiel aber geringer aus als an der Wall Street erwartet.

Aktienkurs legt nachbörslich zu
Das Unternehmen kündigte zudem an, eigene Anteilsscheine im Wert von bis zu fünf Milliarden Dollar zurückzukaufen. Die Aktie stieg nachbörslich um mehr als vier Prozent.

Visa verdient an den Gebühren, die bei Einkäufen mit den Kreditkarten fällig werden. Genauso wie Mastercard vergibt Visa dabei – im Gegensatz zu American Express – nicht den eigentlichen Kredit. Das machen zumeist Banken, die die Karten ausgeben.

Im gesamten Geschäftsjahr 2014 baute Visa den Profit um neun Prozent auf 5,4 Milliarden Dollar und den Umsatz um acht Prozent auf 12,7 Milliarden Dollar aus. Für 2015 peilt die Firma ein Ertragsplus im niedrigen zweistelligen Bereich an. (awp/mc/ps)

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