VP Bank erhöht Gewinn dank verbesserter Effizienz

VP Bank erhöht Gewinn dank verbesserter Effizienz
UBS-CEO Urs Monstein. (Foto: VP Bank/mc)

Vaduz – Die Liechtensteiner VP Bank hat den Gewinn im vergangenen Jahr wieder deutlich verbessert. Das Institut profitierte dabei von höherer Kundenaktivitäten sowie von Massnahmen zur Effizienzsteigerung.

Der Reingewinn belief sich 2025 auf 47,0 Millionen Franken nach 18,5 Millionen Franken im Jahr davor. Die Bank habe im vergangenen Jahr ihre Kostenbasis senken wie auch die Wachstumstreiber weiterentwickeln können, wird CEO Urs Monstein in einer Mitteilung vom Dienstag zitiert.

Die Aktionäre erhalten nun erneut eine Dividende in Vorjahreshöhe: Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine Ausschüttung von 4,00 Franken pro Namenaktie A vor.

Steigende Kundenvermögen
Die Kundenvermögen stiegen um 5,8 Prozent auf 53,7 Milliarden Franken per Ende Jahr. Dabei konnte das Institut von einer positiven Entwicklung der Finanzmärkte profitieren.

Dazu kam ein Neugeldzufluss von 1,2 Milliarden Franken respektive 2,3 Prozent der verwalteten Vermögen. Im Jahr davor hatte die Bank noch unter dem Strich einen Zufluss von 0,5 Milliarden Franken verzeichnet, wobei eine Bereinigung von Kundenbeziehungen im Zusammenhang mit Russland-Sanktionen belastet hatte.

Geschäftsaufwand gesunken
Der Geschäftsertrag erhöhte sich im vergangenen Jahr um 2,1 Prozent auf 337,3 Millionen Franken. Die Bank legte dank den wieder aktiveren Kunden sowohl beim Kommissions- und Dienstleistungserfolg wie auch beim Handelserfolg zu. Dagegen fiel der Zinserfolg aufgrund des aktuellen Zinsumfelds unter dem Vorjahr aus.

Das im vergangenen Jahr abgeschlossene Effizienzprogramm spiegelte sich in einem um 8,9 Prozent auf 280,8 Millionen Franken gesunkenen Geschäftsaufwand. Die Cost-/Income-Ratio verbesserte sich in der Folge auf 83,2 Prozent, nachdem die Kennzahl im Vorjahr noch bei 93,3 Prozent gelegen hatte.

Herausforderndes Umfeld
Für 2026 gibt sich die Bank zurückhaltend: Sie rechnet mit einem «herausfordernden Umfeld», das von geopolitischen Unsicherheiten, von «anspruchsvollen geldpolitischen Rahmenbedingungen» und auch von einem rückläufigen Zinserfolg geprägt sei.

Gleichzeitig will das Management den strategischen Kurs mit einer weitere Ausrichtung auf den Vertrieb sowie auf anhaltende Kostendisziplin fortsetzen. Insgesamt sieht sich das Institut gut positioniert, um «stabile Erträge zu erzielen». (awp/mc/ps)

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