VP Bank tritt der von der UNO einberufenen Net-Zero Banking Alliance bei

Paul Arni
Paul Arni, CEO der VP Bank Gruppe. (Foto: zvg)

Vaduz – Im Einklang mit ihrem Engagement für eine klimafreundliche Zukunft und zur Bekräftigung ihrer Netto-Null-Ambition tritt die VP Bank der Net-Zero Banking Alliance (NZBA) bei. Die von der UNO initiierte Allianz von Banken weltweit hat sich verpflichtet, ihr Kreditgeschäft- und Anlageportfolio bis 2050 oder früher auf Netto-Null-Emissionen auszurichten.

Mit mehr als 50 Mitgliedern aus 29 Ländern und einem Gesamtvermögen von USD 39 Bio. repräsentiert die Allianz fast ein Viertel des weltweiten Bankenvermögens und stellt damit einen entscheidenden Schritt zur Mobilisierung des Finanzsektors für den Klimaschutz dar. Sie unterstreicht die wichtige Rolle der Banken bei der Unterstützung des globalen Übergangs der Realwirtschaft zu Netto-Null-Emissionen, die sowohl betriebliche als auch zurechenbare Emissionen, einschliesslich Scope-3-Emissionen, umfassen.

Die Mitglieder der Allianz verpflichten sich zu:

  • Festlegung szenariobasierter Zwischenziele für 2030 oder früher für vorrangige Sektoren
  • Priorisierung von Bereichen mit den wesentlichsten Auswirkungen, das heisst den treibhausgasintensivsten und -emittierenden Sektoren
  • Jährliche Veröffentlichung von Emissionen und Emissionsintensität
  • Berücksichtigung der besten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse
  • Festsetzung der ersten Zielvorgabe(n) innerhalb von 18 Monaten nach der Unterzeichnung und dann jährliche Berichterstattung
  • Offenlegung der Fortschritte gegenüber einer auf Vorstandsebene überprüften Übergangsstrategie

Die NZBA wird von der Finanzinitiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen einberufen und ist das Bankenelement der Glasgow Financial Alliance for Net Zero unter dem Vorsitz von Mark Carney, dem UN-Sonderbeauftragten für Klimapolitik und Finanzen im Vorfeld der COP 26.

Die VP Bank ist stolz darauf, gemeinsam mit führenden Vertretern des Bankensektors das Ziel zu erreichen, bis 2050 keine Emissionen zu verursachen. Die Liechtensteiner Privat- und Intermediärbank sieht der Zusammenarbeit mit den Kunden erwartungsvoll entgegen, um sie bei ihren Umstellungsplänen zu unterstützen und Massnahmen im Bereich des Klimaschutzes zu beschleunigen.

Das Thema Nachhaltigkeit ist in der Gruppenstrategie 2026 der VP Bank verankert, und der Beitritt zu dieser Allianz steht im Einklang mit der Strategie und dem Engagement der VP Bank für Nachhaltigkeit. Mit ihrem Angebot hat sich die VP Bank bereits das ehrgeizige Ziel gesetzt, einen positiven Nettoeffekt zu erzielen. Darüber hinaus will die Bank bis 2026 klimaneutral arbeiten. Der Ansatz der Bank für nachhaltige Investitionen wird in ihrem Anlageprozess und in der Beratung ihrer Kunden konsequent umgesetzt.

Paul H. Arni, Chief Executive Officer der VP Bank Gruppe: «Mit unserem Beitritt zur Allianz unterstreichen wir unser Bestreben, eine aktive Rolle bei der Schaffung positiver Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt zu übernehmen. Wir sind uns der Dringlichkeit von Massnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels bewusst, und dies kommt in unserer Strategie 2026 in unserer Initiative «Investing for Change» deutlich zum Ausdruck.» (VP Bank/mc)

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