Walliser Kantonalbank mit leicht tieferem Bruttogewinn

Pascal Perruchoud

Pascal Perruchoud, CEO der Walliser Kantonalbank. (Foto: WKB)

Sitten – Die Walliser Kantonalbank (WKB) hat im ersten Halbjahr 2014 die anhaltend tiefen Zinssätze zu spüren bekommen. Der Bruttogewinn lag in den ersten sechs Monaten um 1,3% unter dem Vorjahresergebnis bei 69,7 Mio CHF. Dagegen fiel der Reingewinn mit 30,4 Mio CHF um 3,9% höher aus als noch im Vorjahr.

Der Bruttoertrag der WKB fiel in der Berichtsperiode mit 116,4 Mio CHF um 1,4% tiefer aus als im Vorjahr, wie die Bank mitteilte. Im wichtigsten Geschäft, dem Zinsgeschäft, ging der Erfolg dabei wegen dem Zinsniveau und einem nach eigener Einschätzung vorsichtigen Kreditwachstum um 4,2% zurück auf 86,6 Mio CHF.

Höherer Erfolg im Handelsgeschäft
Auch im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft musste die WKB einen Rückgang des Erfolgs um 4,1% auf 15,9 Mio CHF hinnehmen. Grund waren hier die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen im Vermögensverwaltungsgeschäft. Im Handelsgeschäft verbuchte die WKB dagegen einen um 18,8% höheren Erfolg von 7,6 Mio CHF.

Hypothekarforderungen steigen um 2,3 %
Die Bilanzsumme ging mit -2,3% auf 12,5 Mrd CHF leicht zurück, was die WKB mit einer Optimierung der Liquiditäten begründet. Während die Kundenausleihungen insgesamt leicht zurückgingen stiegen die Hypothekarforderungen um 2,3% auf 7,9 Mrd CHF. Die Kundeneinlagen nahmen um 0,3% auf 9,3 Mrd CHF ab.

Die Kantonalbank sieht mit Hinblick auf die Entwicklung der Zinssätze und der Börsenmärkte viele Unbekannte für das zweite Halbjahr. Dennoch rechne sie mit einem «Geschäftsjahr 2014, das dem ausgezeichneten Geschäftsjahr 2013 nicht nachstehen» werde. (awp/mc/pg)

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