ZKB eKMU­X Index: Espace Real Estate Holding AG im Fokus

ZKB eKMU­X Index: Espace Real Estate Holding AG im Fokus

Von André Spillmann, ZKB

Zürich – Der ZKB KMU Index legte in der vergangenen Woche in einem ruhi­gen Handel um 2.03% auf 1‘058.89 Punkte zu. Im Fokus stand die Solothurner Immobiliengesellschaft Espace Real Estate Holding AG (­0,8%), welche am vergangenen Montag mit dem Bezugsrechtshan­del begonnen hat. Mit 120 Abschlüssen erzielte das Anrecht die meis­ten Abschlüsse auf der Plattform. Einmal mehr wurden die Wasser­werke Zug AG (+0.8%), volumenmässig, am meisten umgesetzt. Ebenfalls rege gehandelt wurden die Papiere der AG für die Neue Zürcher Zeitung (4%), welche am kommenden Samstag ihre Gene­ralversammlung abhält.

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Wenig Neuigkeiten gab es bei den Wochengewinnern, einzig die Zur Rose Gruppe stand im Fokus. Die Onlineapotheke wird am kommen­den Dienstag den Jahresbericht veröffentlichen. Im Fokus dürften der Ausblick und die Dividendenausschüttung stehen. Einmal mehr wur­den die Schilthornbahnen AG mit einem Volumen von 14 Aktien nachgefragt. Mit einem Abschluss über 264 Aktien schafften es die Davos Klosters Bergbahnen AG auf die Gewinnerliste. Auf der Ver­liererliste fallen die beiden Zürcher Schifffahrtsgesellschaften die Zü­richsee Schifffahrtsgesellschaft und die Zürichsee Fähre Horgen Meilen AG auf. Das schöne Frühlingswetter scheint den Kurs noch nicht zu positiv zu beeinflussen.

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Im breiten Handel war das Handelsgeschehen relativ ruhig. Mit einem Volumen von 10 Aktien wurden die Alpha Rheintalbank Aktien ab­gestraft. Auch die Berner Immobiliengesellschaft Konkordia AG wur­de mit einem geringen Volumen von 5 Aktien in die negativen Gefilde gedrückt. Leicht gesucht wurden auch diese Woche der Büromaterial­hersteller Biella-­Neher, dies jedoch in nur 3 Transaktionen wo 9 Ak­tien umgesetzt wurden.

Unternehmensnachrichten
Die Rigi Bahnen AG vermeldet ein erneutes Rekordergebnis im Ge­schäftsjahr 2015. Der Gesamtertrag (Nettoerlös) ist gegenüber dem

Die Dolder Hotel AG hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 den Um­satz um 3.6% auf CHF 66.62 Mio. gesteigert. Auf Stufe EBITDA resul­tierte auf Gruppenebene ein Rückgang von 2,7% auf 6,82 Mio. CHF. Unter dem Strich betrug der Reingewinn dank eines Forderungsverzicht des Hauptaktionärs Urs Schwarzenbach in Höhe von CHF 15.4 Mio. gut CHF 28’000 CHF nach einem Fehlbetrag von CHF 82’000 CHF im Vor­jahr. Im kommenden September wird das Dolder Waldhaus wegen des anstehenden Neubaus geschlossen. (Quelle. Aktionärsbrief)

Die Schilthornbahn kann bei der Mittelstation Birg einen neuen Fel­sensteg bauen. Die Baubewilligung für den «Thrill Walk» liegt vor, wie die Bahn am Dienstag mitteilte. Eröffnet werden soll die luftige Stahl­baukonstruktion am 9. Juli. (Quelle. AWP)

Die Gondelbahn Grindelwald­-Männlichen (GGM) hat im abgelaufe­nen Geschäftsjahr 2015 weniger Gäste transportiert und einen tieferen Gewinn erzielt als im Vorjahr. Unter dem Strich resultierte ein Jahresge­winn von CHF 202’837 nach CHF 314’596 im Vorjahr. Dieser ist nur dank rigoroser Kostenkontrolle und Sparanstrengungen aller Instanzen erreicht worden. Abschreibungen habe man mit Blick auf den bevorste­henden Neubau der GGM nochmals optimiert und Hypothekardarlehen seien per Ende 2015 vollständig amortisiert worden. (Quelle: AWP)

Die Bad Schinznach AG konnte im Geschäftsjahr 2016 den Umsatz um 3.7 % auf CHF 50.2 Mio. steigern. Durch die umfangreiche Sanie­rung ging der Umsatz im Bäderbereich wie erwartet um 10 % auf CHF 10,1 Mio. zurück.

Sowohl der Klinik Meissenberg (Zug) wie auch der Pri­vat­-Klinik im Park gelang es, die Zahl der Pflegetage deutlich zu steigern, was zu einem Umsatzwachstum von über 9 % führte. Auf der Kostensei­te sind die Personalkosten um CHF 0.98 Mio. (+ 3.5 %) gestiegen, wäh­rend bei den Energiekosten eine signifikante Reduktion um CHF 0.3 Mio. (­17,7 %) gelungen ist. Ein ausserordentlicher Ertrag konnte mit dem Verkauf von 3 Wohnungen in der Überbauung Meisenpark verbucht werden. Der EBITDA konnte um 12.1 % auf CHF 8,68 Mio. gesteigert werden. Der Reingewinn erreichte CHF 6.63 Mio., was einem Anstieg um 110 % gegenüber Vorjahr entspricht. Dem Geschäftsjahr 2016 schaut das Unternehmen zuversichtlich entgegen. Die Dividende wird von CHF 44 auf CHF 48 erhöht.

Nach schwierigen Jahren mit schwindender Leserschaft haben sich etliche Schweizer Tageszeitungen aufgefangen, wie den neusten Zahlen der WEMF AG für Werbemedienforschung zu entnehmen ist. Die «Neue Luzerner Zeitung» verzeichnet 302’000 Leser und damit ein Wachstum von 2,7 Prozent. Dies entspricht dem dritthöchsten Wert in der Geschichte der Zeitung. Auch andere regionale Blätter wie der Winterthurer «Landbote», die «Thurgauer Zeitung» oder der «Walliser Bote» konnten zulegen. (Quelle: Luzerner Zeitung)

Der Umsatz des Nutzfahrzeug­- und Transport­-Dienstleisters Auto AG Group ist 2015 um 8.3% auf CHF 89.3 Mio. gesunken. Auch der Rein­gewinn sank um 15.5% auf CHF 2 Mio. Die Aufhebung des Euro-­Mindestkurses im Januar 2015 habe die Unternehmenszahlen spürbar beeinflusst. Das Ergebnis auf Stufe EBIT betrug CHF 3.4 Mio., was ein Minus von 2.1% bedeutet. Der Cashflow reduzierte sich um 7.3% auf CHF 5.3 Mio. Die Eigenkapitalquote konnte von 56.5% auf 57.2% ge­steigert. Die Aktionäre können über eine unveränderte Dividende von CHF 10 pro Aktie abstimmen. Die Generalversammlung stimmt am 28. April darüber ab. Das laufende Geschäftsjahr stuft das Unternehmen aufgrund des aktuellen Marktumfelds zurückhaltend ein. Es geht davon aus, dass der Nutzfahrzeugmarkt bei den Verkaufszahlen des Vorjahres stagnieren werde, während die Verkäufe im leichten Nutzfahrzeugbe­reich weiterhin moderat einsteigen werden. (Quelle. AWP)

Die Congress Centre Kursaal Interlaken AG (CKI) verzeichnet im Ge­schäftsjahr 2015 einen Verlust von CHF 272’124. Dies, nachdem 2014 noch ein Gewinn von CHF 29’927erzielt wurde. Der betriebliche Ge­samtertrag lag ebenfalls deutlich unter dem Vorjahr und betrug knapp CHF 4.7 Mio. nach gut CHF 7.2 Mio. im Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2014 habe die CKI noch von überdurchschnittlich vielen Medizin­- und Phar­makongressen profitiert, während diese 2015 in deutlich geringerer Zahl stattgefunden hätten. Zurückzuführen sei dies auf die zwei­- bis dreijähri­gen Veranstaltungsintervalle. Trotz einer deutlichen Reduktion der Be­triebskosten sei daher das Betriebsergebnis 39.7% unter der budgetier­ten Vorgabe ausgefallen. Entsprechend will die CKI ihre Restrukturie­rungsmassnahmen weiterführen. Gefragt seien flexible sowie kreative Verkaufsstrategien, die der hohen Volatilität des Marktes Rechnung trü­gen. Besondere Priorität hätten derzeit der effiziente Personaleinsatz, ei­ne zeitnahe Kostenkontrolle, das Yield­-Management sowie die Rentabili­tät der Anlässe. (Quelle: AWP)

Die Zur Rose Group AG veröffentlichte am Dienstag die Zahlen für das Geschäftsjahr 2015. Der Umsatz sank aufgrund des Euroeffekts und des Verzichts auf das margenschwache Grosshandelsgeschäft von Doc Mor­ris, um 8.9% auf CHF 834 Mio. Der EBITDA lag aufgrund der Umzugs­- und Anlaufkosten des neuen Logistikzentrums von Doc Morris, ebenfalls mit CHF 15.8 Mio. (VJ 17.3) unter dem Niveau des Vorjahres. Der Rein­gewinn lag bei CHF 3.4 Mio. Die Aktionäre können an der kommenden Generalversammlung, vom 9. Juni 2016, über eine Dividende von CHF 0.5 pro Aktie abstimmen. Das Management der Gruppe sieht sich gut für weiteres Wachstum aufgestellt. (Quelle: Zur Rose Group AG)

Ausblick
Diese Woche dürfte in ähnlichen Bahnen verlaufen, wie die vergange­ne Handelswoche. Im Fokus dürften nach der Bekanntgabe der Zahlen die Zur Rose Gruppe sein. Auch der Handel in den Espace Anrechten dürfte aktiv bleiben. (ZKB/mc/ps)

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