ZKB KMU Index gewinnt 1,1% – Weleda gesucht

ZKB Nebenwerte

Von Fredi Bamert, ZKB

Zürich – Der ZKB KMU Index konnte in der vergangenen Handelswoche um 1.08% zulegen und schloss auf dem Stand von 1058.02 Punkten. Aufgrund einer verkürzten Handelswoche reduzierte sich das Handelsvolumen um 14% auf CHF 1.64 Mio. und die Anzahl Abschlüsse um 21% auf 117. Nach Veröffentlichung des Geschäftsberichtes 2015 waren die Aktien des Bio- und Naturkosmetika Herstellers Weleda AG gesucht. Sie figurierten als Volumenspitzenreiter, mit einem Volumen von CHF 375‘250 und 13 Abschlüssen. Trotz Dividendenabgang von CHF 330 waren die Titel der WWZ AG, bei steigenden Preisen, gesucht. Rege gehandelt wurden die Titel der Metall Zug AG, welche in 6 Abschlüssen ein Volumen von CHF 140‘318 generierten. Ruhiger wurde es bei der Espace Real Estate Holding AG welche ihre Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen haben. Das Bezugsrecht wurde zu 100% ausgeübt. Mit 7 Abschlüssen wurde ein Volumen von CHF 113‘700 erreicht.

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Mit nur einem Abschluss zum Briefkurs von CHF 8.45 (Plus 11.18%) führt die Rigi Bahnen AG die Gewinnerliste an. Die Zürcher Oberland Medien AG meldete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatzzuwachs von 8.5% auf CHF 30.6 Mio. Das Verlagshaus weist einen Jahresgewinn von CHF 554‘000 (Vorjahr CHF 1.69 Mio) aus. Der Generalversammlung wird eine Dividende von CHF 65 (Vorjahr CHF 68) vorgeschlagen. Das Volumen hielt sich jedoch in Grenzen (CHF 42‘800) Mit 3 Abschlüssen und einem Volumen von CHF 35‘550 schloss die Aktie der See-Beteiligungs AG Plus 3.6%. Ohne Volumen tendierten die Aktien der Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen sowie der acrevis Bank AG fester. Auf der Verliererseite vermochten einzig die Aktien der Zur Rose Group AG Volumen zu generieren. (CHF 63‘885, 3 Abschlüsse)

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Im breiten Markt kamen die Kursbewegungen ohne grosses Volumen und ohne Unternehmensneuigkeiten zustande.

Unternehmensnachrichten
Die Espace Real Estate Holding AG hat ihre Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen. Das Bezugsrecht wurde zu 100% ausgebübt. Der mittlere bezahlte Kurs des Bezugsrechts betrug CHF 3.07. Der Gesellschaft fliessen dadurch brutto CHF 25.3 Mio. neue Eigenmittel zu. Der überwiegende Teil der neuen Mittel fliest in die Kapitaleinlagereserve, welche für die Ausschüttung der verrechnungssteuerfreien Dividende zur Verfügung steht. Die Espace will den Bestand an Wohnliegenschaften durch Neubauten erhöhen und das Immobilienporfolio durch Sanierungen verjüngen. In den nächsten Jahren sind Investitionen im Umfang rund CHF 172 Mio. geplant. Die Hauptaktionäre, die Artemis Real Estate Holding und die Familie Dr. Christoph M. Müller haben sämtliche Bezugsrechte ausgeübt. (Quelle: Medienmitteilung)

Die Triba Partner Bank konnte das Geschäftsjahr 2015 mit einem um 6% höheren Gewinn von CHF 2.8 Mio. abschliessen. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine unveränderte Dividende von CHF 30 vor. Mit einem Eigenmitteldeckungsgrad von 219.2% und einer Kernkapitalquote von 17.5% steht die Triba als grundsolide Bank da. Der Geschäftserfolg wurde mit CHF 3.1 Mio. ausgewiesen. (+11%) Im Zinsengeschäft konnte dank einer Volumensteigerung der Erfolg um 3.6% auf CHF 10.9 Mio. erhöht werden. Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (-6.5%) sowie das Handelsgeschäft (-5.8%) schwächelte. Die Hypothekarausleihungen konnten um 1.9% auf CHF 745 Mio. gesteigert werden. Für das laufende Geschäftsjahr  geht die Bank von einer weiter anhaltenden positiven Grundstimmung aus. (Quelle: Geschäftsbericht)

Trotz des anhaltenden schwierigen Branchenumfeldes konnte die Biella-Neher Holding AG ihre Umsatzziele für das erste Quartal 2016 erreichen. Die niedrigen Umsätze in der Schweiz wurden mit einer besseren als geplanten Geschäftsentwicklung im Ausland kompensiert. Deutschland war mit Abstand der grösste Absatzmarkt. Massnahmen zur Steigerung der Kosteneffizienz werden konsequent umgesetzt. Auf gute Resonanz stiess der Marktstart von Biella SimplyFind (Digitalisierung). Ziel ist es die EBIT-Marge auch im Geschäftsjahr 2016 zu verbessern, so CEO Marco Arrigoni. (Quelle: Medienmitteilung)

Die Zürcher Freilager AG konnte im Geschäftsjahr 2015 den Mietertrag mit CHF 11.6 Mio. nahezu auf dem Vorjahresniveau von CHF 11.7 Mio. halten. Der EBIT verringerte sich, aufgrund von höheren Personalkosten, um 22% auf CHF 1.6 Mio. Der Reingewinn stieg aufgrund einer deutlich niedrigen Steuerbelastung von CHF 0.6 Mio. auf CHF 0.7 Mio. Die Eigenkapitalquote wurde mit 73.9% gegenüber 90.5% ausgewiesen. Als Grund nannte das Unternehmen eine erhöhte Beanspruchung von Fremdkapital für laufende Projekte. Der Wert des Immobilienportfolios stieg von CHF 509.3 Mio auf CHF 693.7 Mio. Den Aktionären wird an der Generalversammlung eine unveränderte Ausschüttung von CHF 15 pro Aktie vorgeschlagen. (Quelle: Geschäftsbericht)

Die Zürcher Oberland Medien AG konnte Dank der Übernahme des „Winterthurer Stadtanzeigers“ den Umsatz im Geschäftsjahr 2015 deutlich steigern. Das Verlagshaus wies im Berichtsjahr CHF 30.6 Mio. aus (Plus 8.5%). Den grössten Anteil am Zuwachs machten die Inseraterlöse mit einem Plus von CHF 2.33 Mio. bzw. 14% auf CHF 19.3 Mio. aus. Die Aboeinnahmen legten um 1% auf CHF 10.3 Mio. zu. Der EBIT erhöhte sich auf CHF 2.18 Mio. Dies entspricht einer Margenverbesserung um 0.8 Prozentpunkte auf 7.1%. Unter dem Strich resultiert ein Gewinn von CHF 554‘000 nach CHF 1.69 Mio. Der Grund für diesen Rückgang sei die vollumfängliche Goodwill-Abschreibung auf dem Verlagsobjekt „Winterthurer Stadtanzeiger“ in der Höhe von CHF 1.5 Mio. Den Aktionären wird eine Dividende von CHF 65 (CHF 68) je Aktie zur Ausschüttung vorgeschlagen. Das laufende Geschäftsjahr stehe im Zeichen von Neuerungen. Unter anderem soll eine Paywall eingefürhrt und die Onlinemarke „züriost.ch“ lanciert werden. (Quelle: Geschäftsbericht)

Die Aktien der Intersport PSC Holding AG werden ab Freitag, den 13. Mai 2016, auf der Plattform der ZKB/eKMU-X, ausserbörslich gehandelt. Am Donnerstag, den 12. Mai 2016 ist der letzte Handelstag an der SIX Swiss Exchange. (Quelle: Medienmitteilung)

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Ausblick
Auch in dieser Woche stehen weitere Generalversammlungen an. Die Umsätze sehen wir auf relativ tiefem Niveau. (ZKB/mc/ps)

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