Bund beteiligt sich wieder stärker am Herdenschutz mit Hunden
Chur – Die Regierung passt die kantonale Finanzierung des Herdenschutzes mit Hunden aufgrund der stärkeren Kostenbeteiligung des Bundes an.
Die Regierung passt die Finanzierung des Herdenschutzes mit Herdenschutzhunden für die Jahre 2026 bis 2028 an die erhöhten Bundesbeiträge an. Im Jahr 2025 hatte der Kanton Graubünden zusätzliche Mittel für die Finanzierung von Herdeschutzmassnahmen mit Hunden bereitgestellt, nachdem der Bund seine Unterstützung dafür reduziert hatte. Aufgrund einer zwischenzeitlichen Anpassung der eidgenössischen Jagdverordnung beteiligt sich der Bund seit Anfang 2026 wieder mit höheren Beiträgen an den Kosten des Herdenschutzes. Auslöser dafür war unter anderem die von Ständerat Stefan Engler eingereichte Motion zur Sicherstellung einer angemessenen Mitfinanzierung durch den Bund.
Die Regierung hält weiterhin am bewährten Förderniveau für Herdenschutzhunde fest. Gleichzeitig wird der Kanton nun aber wieder finanziell entlastet. Für die Jahre 2026 bis 2028 legt die Regierung einen Kantonsbeitrag von maximal 558’000 Franken fest, die zur Finanzierung der Gesamtkosten von rund 1,7 Millionen Franken dienen. Der Bund übernimmt voraussichtlich rund 1,15 Millionen Franken. Die Beiträge dienen der Unterstützung von Halterinnen und Haltern von Herdenschutzhunden sowie der Entschädigung des Vereins Herdenschutzhunde Schweiz für die Erfüllung seiner Aufgaben im Bereich des Herdenschutzhundewesens. (gr.ch/mc/hfu)