Air France-KLM senkt Konzernverlust deutlich – Sparkurs greift

Alexandre de Juniac
IATA-Direktor Alexandre de Juniac.

Alexandre de Juniac, CEO Air France-KLM.

Paris – Die Fluggesellschaft Air France-KLM kommt mit ihrem Sparprogramm voran und hat den Verlust im zweiten Quartal deutlich gesenkt. Unter dem Strich wies das französisch-niederländische Unternehmen noch 6 Millionen Euro Verlust nach einem Minus von 158 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum aus. Gesunkene Ausgaben für Kerosin machten sich ebenfalls positiv bemerkbar, wie Air France-KLM am Mittwoch in Paris mitteilte.

Auch im Kerngeschäft schnitt die Airline deutlich besser ab: Das operative Ergebnis verdreifachte sich fast auf 238 Millionen Euro. Dagegen ging der Umsatz um 1,4 Prozent auf 6,45 Milliarden Euro zurück. Überkapazitäten auf Langstrecken-Verbindungen und eine weiter schwache Nachfrage im Frachtgeschäft belasteten.

Gesenkte Prognose bestätigt
Das Umfeld bleibe hart, hiess es. Der Konzern bestätigte die zu Beginn des Monats gesenkte Prognose, wonach der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) 2014 bei 2,2 bis 2,3 Milliarden Euro liegen soll. Zuvor waren noch rund 2,5 Milliarden Euro angepeilt worden.

Air France-KLM hat in den vergangenen Jahren mit dem Abbau tausender Arbeitsplätze auf die anhaltenden Verluste im Fluggeschäft reagiert. Die Gesellschaft leidet unter dem harten Wettbewerb in Europa, wo Billigflieger den klassischen Fluglinien Geschäft abnehmen. Der Konzern kündigte für weitere fünf Jahre ein Sparprogramm an. (awp/mc/ps)

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