Alcoa eröffnet US-Berichtssaison mit deutlichem Umsatzplus

Klaus Kleinfeld
Klaus Kleinfeld, ehemaliger Arconic-CEO.

Alcoa-CEO Klaus Kleinfeld.

New York – Der US-Alukonzern Alcoa macht dank erhöhter Nachfrage der Auto- und Flugzeugindustrie bessere Geschäfte. Im ersten Quartal nahm der Umsatz um sieben Prozent zum Vorjahr auf 5,8 Milliarden Dollar (5,4 Mrd Euro) zu, wie Alcoa am Mittwoch mitteilte. Grund seien gestiegene Bestellungen von Flugzeugherstellern und auch Autobauern, bei denen Aluminium inzwischen ebenfalls verstärkt zum Einsatz kommt. Anleger hatten sich noch etwas höhere Erlöse erhofft – die Aktie fiel nachbörslich deutlich.

Unter dem Strich verdiente das vom ehemaligen Siemens-Chef Klaus Kleinfeld geführte Unternehmen in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres 195 Millionen Dollar und damit etwas mehr als am Markt erwartet wurde. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatten Kosten für Werksschliessungen noch ein Minus von 178 Millionen Dollar verursacht. Alcoa befindet sich noch immer in einem Firmenumbau, der die Bilanz belastet. Kleinfeld sieht den Wandel aber voll auf Kurs.

Konjunkturbarometer
Alcoa ist traditionell der erste US-Grosskonzern, der seine Bilanz vorlegt. Weil Aluminium in so vielen Branchen eingesetzt wird, gilt der Konzern als eine Art Konjunkturbarometer. In der nächsten Woche veröffentlichen die grossen US-Banken wie JPMorgan, Goldman Sachs und Citigroup sowie die Internet- und Computerriesen Google und Intel und der US-Industriegigant General Electric ihre Zahlen. In Deutschland beginnt die Bilanzsaison etwas später. (awp/mc/ps)

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