ASML enttäuscht im dritten Quartal

Peter Wennink
ASML-CEO Peter Wennink. (Foto: ASML)

ASML-CEO Peter Wennink. (Foto: ASML)

Veldhoven – Europas grösster Chipzulieferer ASML bleibt trotz eines etwas enttäuschenden dritten Quartals bei seiner Prognose für das laufende Jahr. Der Umsatz werde 2014 auf mindestens 5,6 Milliarden Euro steigen, teilte das im EuroStoxx 50 notierte Unternehmen am Mittwoch in Veldhoven mit. Das wäre ein Plus von mindestens sieben Prozent. Zwischen Juli und Ende September lief das Geschäft allerdings nicht ganz so gut wie erhofft.

Der Umsatz stagnierte im Vergleich zum Vorjahr bei 1,32 Milliarden Euro – dies habe aber vor allem an ins vierte Quartal verschobene Aufträgen gelegen. Dank niedrigerer Kosten zog die Marge allerdings deutlich an, so dass der Gewinn um rund ein Viertel auf 244 Millionen Euro stieg. Dank eines guten Auftragsbestands blickt ASML-Chef Peter Wennink zuversichtlich auf das kommende Jahr. «Ich rechne mit einem soliden Start.» Der Umsatz dürfte in der ersten Jahreshälfte anziehen. (awp/mc/ps)

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