AstraZeneca: Generika und Preisdeckelungen belasten

David Brennan

David Brennan, CEO AstraZeneca.

London – Der Pharmakonzern AstraZeneca hat auch im ersten Quartal die Konkurrenz von Nachahmermedikamenten zu spüren bekommen. Der Umsatz sank um drei Prozent auf 8,292 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Zudem hätten neben den Generika auch staatliche Preisdeckelungen in den etablierten Märkten 550 Millionen Dollar Umsatz gekostet, während die Geschäfte in den Entwicklungsländern florierten. Der operative Gewinn und Vorsteuergewinn sanken jeweils um sieben Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg dagegen wegen einer Einigung über die Steuerrate mit den Regierungen der USA und Grossbritannien um zehn Prozent auf 2,23 Dollar. Damit übertraf Astrazeneca die Erwartungen der Experten. Der britisch-schwedische Pharmakonzern hat aufgrund einer beigelegten Patentstreitigkeit sein Jahresziel für den bereinigten Gewinn je Aktie um 5 Cent erhöht und erwartet nun 6,95 bis 7,25 Dollar. (awp/mc/ps)

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