Baumarktkette Kingfisher legt im Ausland deutlich zu

Ian Cheshire

Kingfisher-CEO Ian Cheshire.

London – Der britische Baumarktkonzern Kingfisher hat die Schwäche im Heimatmarkt mit deutlichen Zuwächsen im Ausland mehr als ausgebügelt. Vor allem in Frankreich legte Europas grösste Baumarktkette in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2011/12 deutlich zu – dort setzte das Unternehmen in den sechs Monaten bis Ende Juli mehr um als in Grossbritannien.

Konzernweit legten die Erlöse um 3,8 Prozent auf 5,6 Milliarden Pfund zu, wie das Unternehmen am Donnerstag in London mitteilte. Der Gewinn legte um 29 Prozent auf 320 Millionen Pfund zu. Konzernchef Ian Cheshire sieht wegen der in Europa schwelenden Schuldenkrise zwar weiter ein schweres Umfeld für Einzelhändler, will sich davon aber nicht scheu machen lassen. Er setzt weiter darauf, dass sein Unternehmen sich besser als der Markt entwickelt und will sowohl im In- und Ausland weiter investieren. Kingfisher ist die Nummer Eins in Europa und betreibt rund 900 Märkte. Der Konzern besitzt auch eine 21 Prozent-Beteiligung an der deutschen Kette Hornbach. (awp/mc/ps)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.