BMS und Pfizer mit positiven Daten zu Schlaganfall-Mittel

Lamberto Andreotti

Bristol-Myers Squibb-CEO Lamberto Andreotti.

Princeton – Die US-Pharmakonzerne Bristol-Myers Squibb (BMS) und Pfizer haben bei ihrem Schlaganfall-Medikament Eliquis positive Studiendaten vorgelegt. In einer fortgeschrittenen Studie (Phase III) für die Behandlung bestimmter Herzpatienten habe sich das Mittel als wirksamer und sicherer als die Standardtherapie mit Warfarin erwiesen, teilten die Konzerne am Mittwochabend mit.

Bei dieser Anwendung (Vorhofflimmern) wollen die Konzerne nun Zulassungsanträge in den USA und Europa im dritten und vierten Quartal 2011 stellen. Experten trauen dem Mittel Spitzenumsätze von mehr als einer Milliarde US-Dollar zu. Die positiven Daten erhöhen den Druck auf die deutschen Konkurrenten Boehringer Ingelheim und Bayer. Bayer entwickelt zusammen mit Johnson & Johnson Xarelto, während Pradaxa von Boehringer schon zugelassen ist.

Bristol-Myers Squibb (BMS)

Pfizer

(awp/mc/ss)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.