Boeing winkt Grossauftrag von Flugzeugfinanzierer ALC

James McNerney

Boeing-CEO James McNerney.

Paris – Dem US-Flugzeugbauer Boeing winkt ein Grossauftrag des Flugzeugfinanzierers Air Lease Corporation (ALC). ALC will 29 Maschinen bestellen, teilte der Airbus-Konkurrent aus den USA am Montag auf der Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris mit. Der Löwenanteil entfällt mit 20 Exemplaren auf den Mittelstreckenflieger 737-800.

Dazu übt ALC sechs Kaufoptionen aus dem vergangenen Jahr aus und erwirbt zugleich vier neue. Zudem stellte der Flugzeugfinanzierer eine Bestellung von fünf Langstreckenfliegern des Typs 777-300ER und vier Exemplaren des «Dreamliners» in der längeren Version 787-9 in Aussicht. Laut Preisliste kommt der Auftrag auf einen Gesamtwert von 3,5 Mrd Dollar. Allerdings sind die Details noch nicht ausgehandelt. Zudem sind bei Flugzeugbestellungen Nachlässe im zweistelligen Prozentbereich üblich.

Boeing erhält 737-Auftrag aus Norwegen
Boeing hat aus Norwegen eine Bestellung über 15 Mittelstreckenflieger erhalten. Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle orderte die Flugzeuge des Typs 737-800, wie Boeing am Dienstag auf der weltgrössten Flugzeugmesse in Le Bourget bei Paris mitteilte. Damit haben die Norweger insgesamt 78 Maschinen des Typs bei Boeing bestellt. Zudem machten beide Seiten einen Auftrag über drei Langstreckenflieger des Typs 787 «Dreamliner» fest, der im Mai angekündigt worden war. Laut Preisliste haben die Aufträge insgesamt einen Wert von 1,7 Milliarden US-Dollar, wiederum vorbehältlich von Nachlässen im zweistelligen Prozentbereich.

Malaysia Airlines zurrt Bestellung für Boeing 737 fest
Boeing heimst auf der weltgrössten Luftfahrtmesse im französischen Le Bourget einen weiteren Auftrag ein: Malaysia Airlines hat die schon länger geplante Bestellung von zehn Mittelstreckenjets vom Typ 737-800 nun festgemacht. Der Auftrag habe nach Listenpreisen einen Wert von mehr als 800 Millionen Dollar (557 Mio Euro), teilte der US-Flugzeugbauer am Dienstag mit. In der Branche werden allerdings satte Rabatte gewährt. Malaysia Airlines hatte für die 737-Flieger bereits 2008 im Rahmen einer grösseren Bestellung Kaufoptionen abgeschlossen. Derartige «Reservierungen» sind üblich im Luftfahrgeschäft. Malaysia Airlines besitzt aus der damaligen Grossbestellung noch die Optionen zum Kauf von zehn weiteren Maschinen des gleichen Typs. (awp/mc/upd/ps)

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