Carney: «Wenn wir nicht am Tisch sitzen, stehen wir auf der Speisekarte»
Kanadas Premier Mark Carney zeichnete beim WEF ein schonungsloses Bild der globalen Realität unter dem US-Präsidenten. Seine Rede wird als historisch gelobt.
Historisch. Bemerkenswert. Brutal ehrlich. Eine Rede für die Geschichtsbücher. Mit diesen Superlativen wird der Auftritt beschrieben, den Kanadas Premierminister Mark Carney am Dienstag beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos hinlegte.
Die Liste derer, die ihn begeistert feiern, ist lang – sie reicht vom niederländischen Historiker und Bestsellerautor Rutger Bregman bis zum früheren schwedischen Premierminister Carl Bildt, der die Rede auf der Plattform X als die beste des diesjährigen WEF bezeichnete.
Auch «New York Times»-Kolumnist Nicholas Kristof lobte den Auftritt als «ziemlich brillant», weil Carney ohne Gehässigkeit jene harte neue Welt skizziere, in die Donald Trump die Staatengemeinschaft führe.