Daimler sieht sich gegen feindliche Übernahme abgesichert

Dieter Zetsche

Daimler-CEO Dieter Zetsche.

Stuttgart – Der Autobauer Daimler sieht sich gegen eine mögliche feindliche Übernahme gut gerüstet. «Eine Übernahme finanziell zu stemmen, wäre vielleicht noch möglich», sagte Konzernchef Dieter Zetsche im Gespräch mit der Branchenzeitung «Automobilwoche» vom 4. April.

«Häufig vergessen wird aber, dass Daimler ohne jede Überschätzung eine Industrie-Ikone ist und die Aufregung gross wäre.» Zudem verwies er auf die starke Stellung der Arbeitnehmervertreter. Die Wahrscheinlichkeit eines feindlichen Übernahmeversuchs schätzte Zetsche als gering ein. «In den letzten fünf Jahren haben wir intern über dieses Thema dreimal gesprochen und noch nicht mal eine Arbeitsgruppe dazu eingesetzt. Das macht mir keine Sorgen und bestimmt auch nicht unsere Geschäftsausrichtung.» Bei Daimler kommen beide Grossaktionäre vom Golf: Die seit Jahren engagierte staatliche Investmentgesellschaft von Kuwait hält knapp sieben Prozent. Der staatliche Investmentfonds Aarbar aus Abu Dhabi stieg 2009 mit neun Prozent bei den Schwaben ein. (awp/mc/ps)

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