Deutschland: ZEW-Index sinkt zum neunten Mal in Folge

Clemens Fuest

ZEW-Präsident Clemens Fuest. (Foto: ZEW)

Mannheim – Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland stehen nach leichten Verlusten (minus 1,7 Punkte) im September bei 6,9 Punkten (langfristiger Mittelwert: 24,6 Punkte). Damit ist der Index zum neunten Mal in Folge gesunken, wobei der Rückgang wesentlich weniger stark als im August ausfällt.

«Der Abwärtstrend bei den ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland hat sich deutlich verlangsamt. Doch noch immer ist das wirtschaftliche Umfeld von grosser Unsicherheit geprägt. So besteht das Risiko einer Sanktionsspirale mit Russland fort und die Konjunktur der Eurozone entwickelt sich weiterhin enttäuschend. Zu guter Letzt ist schwer abzuschätzen, wie sich eine Abspaltung Schottlands auswirken würde», kommentiert ZEW-Präsident Clemens Fuest.

Deutlich gesunken ist die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage in Deutschland. Der entsprechende Indikator verliert 18,9 Punkte und steht nun bei 25,4 Punkten. Die Konjunkturerwartungen für die Eurozone sind im September zurückgegangen. Der entsprechende Indikator verliert 9,5 Punkte gegenüber dem Vormonat und steht nun bei 14,2 Punkten. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum hat sich um 10,0 auf minus 43,8 Punkte verschlechtert. sorgte zwar am Markt nicht für Begeisterung. Mit einem knappen Minus von 0,05 Prozent hielt sich die Aktie in Paris allerdings besser als der Markt. Einige Konzernteile, insbesondere das kommerzielle und halbstaatliche Telekommunikationsgeschäft, sollen verkauft werden. (ZEW/mc/pg)

ZEW

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