DuPont 2011 mit Rekordgewinn

Ellen Kullman

DuPont-CEO Ellen Kullman.

Wilmington – Der US-Chemiekonzern DuPont hat im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres operativ deutlich weniger verdient als im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie (EPS) vor Sonderposten sei auch wegen einer höheren Steuerquote von 0,50 Dollar im Vorjahr auf 0,35 Dollar zurückgegangen, teilte das Unternehmen mit.

Insgesamt lag der Gewinn bei 373 (Vorjahreszeitraum: 376) Millionen US-Dollar oder unverändert bei 0,40 Dollar je Aktie. Der Umsatz kletterte hingegen dank höherer Preise und des Danisco-Kaufs um 14 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt einen etwas niedrigeren Gewinn bei höheren Umsätzen erwartet.

Rekordgewinn dank starkem Wachstum in den Schwellenländern
Trotz eines signifikanten Gegenwinds gegen Ende des Jahres habe der Konzern ein aussergewöhnliches Jahresergebnis erreicht, sagte DuPont-Chefin Ellen Kullman. Der Konzern verzeichnete ein Rekordgewinn. Der Umsatz erhöhte sich 2011 um ein Fünftel auf 38,0 Milliarden US-Dollar. Besonders stark war das Wachstum in den Schwellenländern. Der Gewinn lag 2011 bei 3,47 (3,03) Milliarden Dollar. Anfang Dezember hatte der Konzern überraschend die Prognose für das Gesamtjahr gesenkt.

Für 2012 rechnet der Konzern unverändert mit einem Gewinn je Aktie von 4,20 bis 4,40 Dollar. Dies entspräche einer Steigerung zum Vorjahr vor Sonderposten um sieben bis zwölf Prozent, hiess es. (awp/mc/pg)

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