Easyjet rutscht im ersten Halbjahr in die roten Zahlen

Carolyn McCall
Carolyn McCall, abtretende EasyJet-CEO.

EasyJet-CEO Carolyn McCall.

London – Die Terroranschläge in Paris und Ägypten haben auch beim britischen Billigflieger Easyjet ihre Spuren hinterlassen. Im ersten Geschäftshalbjahr (Ende März) bewegte sich der Umsatz mit 1,77 Milliarden britischen Pfund (2,2 Mrd Euro) kaum, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Darüber hinaus rutschte Easyjet in die roten Zahlen. Vor Steuern stand ein Minus von 24 Millionen Pfund in den Büchern. Im Jahr zuvor hatte die Airline noch 7 Millionen Euro verdient.

EasyJet hatte im Herbst Flüge in den ägyptischen Badeort Scharm el Scheich gestrichen, zudem hatten die Anschläge in Paris auf der Nachfrage gelastet. Abfedern konnte Easyjet diese Effekte eigenen Angaben zufolge unter anderem durch eine aussergewöhnlich starke Skisaison. Auch das frühe Ostergeschäft half. Vom niedrigen Ölpreis profitierten die Passagiere: Die Ticketpreise gingen im ersten Halbjahr um sechs Prozent zurück.

Für Gesamtjahr optimistisch
Easyjet-Chefin Carolyn McCall sieht den Konzern auf gutem Weg für das Gesamtjahr. Steigende Passagierzahlen sowie wachsende Umsätze und Gewinne stellte sie in Aussicht. Die Aktionäre sollen zudem künftig mehr Dividende erhalten. Easyjet will die Ausschüttungsquote auf 50 Prozent anheben. (awp/mc/cs)

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